Kamlet: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Kamlet''' war ein dänischer Kamelprinz aus einer uralten eiszeitlichen [[Wollkamel]]adelssippe, einer so uralten, daß er genau wie seine höckrichte [[Verwandtschaft]] noch mit [[Stoßzähnen]] im vorderen Oberkiefer ausgerüstet war, Stoßzähnen also genau da, wo beim modernen [[Kamel]] die Oberkieferzahnlücke klafft. Eines Tages traf er Wilhelm Schütteltbier, und schnell fanden sie bei zwei gut durchgeschüttelten Flasch' [[Bier]] fest, dass sie gemeinsam die [[Welt]], so wie sie [[damals]] war, aus den [[Angeln]] zu heben vermochten. Beide, des [[Anglerpose|Anglerlatein]]es nicht mächtig, einigten sich schnell, sich stattdessen auf [[Angelsächsisch]] miteinander zu verständigen über die Existenzfragen der [[Menschheit]], der [[Kamelheit]], ja der [[Lebewesen]]heit schlechthin.
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In einer Welt voller [[Muttersöhnchen]] ragte Kamlet mit seiner Vaterorientierung geistig weit über die Kamelheit heraus, und Wilhelm Schütteltbier brauchte Kamlets [[Weisheit]]en nur mitzuschreiben, um die inhaltsschwersten [[Verse]] daraus zu schmieden, welche kamel je auf dieser unserer [[Erdscheibe]] je auf [[Theater]]bühnen präsentiert bekommen hat. Nur wirklich verstanden hat sie bis heute keiner. Wie denn auch - normales Theaterabopublikum ist nicht auf Tiefenphilosophie abonniert. Doch Schütteltbier konnte es einfach nicht lassen, auch die tiefsinnigsten Szenen in das Drama einzubauen, das er aus Kamlets gesammelten Aphorismen zusammendichtete.
 
 
 
Kamlet gab seinem Freund Wilhelm den Tipp mit dem angelsächsischen Künstlernamen, und dazu brauchte er seinen [[Name]]n nur 1:1 ins [[Englisch]]e zu übertragen - Wilhelm Schütteltbier wurde zu [[William Shakespeare|William Shakesbeer]]. Sein Drama ''Kamlet'' wurde zum [[Synonym]] für tiefsinniges [[Theater]]. Und das läuft auf die Tiefenerkenntnis des originalen Kamlet hinaus: ''To be or not to be, that is the question!'' ("Sein oder nicht sein, das ist die Frage.", nicht wahr, Herr [[Heidegger]]?). Das war zu einer Zeit, als man eher noch sagte ''To believe or not to believe? That is NO question. Unquestionable!''
 
 
 
Also "zu glauben oder nicht zu glauben". Das war überhaupt keine Frage, denn wer nicht glaubte an die rein zufällig gerade vorhandene staatsreligionelle [[Offenbarung]], für den blieb nur das [[Schaffott]] oder der Scheiterhaufen. Kamlet vom Stamme der letzten Wollkamele wusste nur zu gut, dass der [[Untergang]] nahte. Der letzte Kamelstoßzahnarzt hatte bereits das Zeitliche gesegnet, so dass Kamlets Sippe das Aus durch die häufigen und heftigen Kamelstoßzahnentzündungen bevorstand, schließlich gab es weder [[Antibiotikum]] noch [[Impfung]]en, sondern nur geschüttelt' Bier - heute noch in [[Brexit]]annnien beliebt und bekannt als ''ale''! So kam es zu dem kühnen Aufbruch ins Zeitalter der [[Aufklärung]], indem Kamlet die damals nicht mal stellbare Frage ''to believe or not to believe'' schlicht und einfach um die beiden "lieve"-Silben kürzte und so die [[Linguistik]] erfand, dem A&O allen scharfsinnigen Tiefsinnes, und dadurch aus der unstellbaren eine  stellbare Frage destillierte. Und sie hämmerte sich in die Köpfe ein wie ein neues Gottesdonnerwort - nur eben ohne [[Gott]]! Noch [[Wilhelm II]] schmiedete heere Worte als angemessene Antwort auf diese Fragen aller Fragen, heere Worte, mit denen er sein [[Heer]] ausschickte, als ginge es um Sein oder Nichtsein. Sicher ist aber nur: [[Erster Wurstkrieg|Es ging um die Wurst]]. Aber Intellektuelle jener Jahre sahen darin den Beginn des ''Untergang des Abendlandes''.
 
 
 
Noch so ein teutonisches Würstchen wie Willemzwo wiederholte den Versuch, eine letztgültige Antwort auf ''to be or not to be'' zu geben: [[Adolf Höckler]]. Beide Kamele haben sich damit aber ganz schön vergaloppiert, aber da die Welt eben damals schon längst von Prinz Kamlet und Wilhelm Schütteltbier aus den Angeln gehoben war, blieb Wilhelm II und Adolf H. eben nur, sie zu allem Überfluss auch noch um jeden Preis kaputt zu hauen. Selbst nach dem mehrfach apokalypsoptimierten [[2. Wurstkrieg]] galt es trotzdem immer noch als hochintellektuell, sich als [[Existenzialismus|Existenzialist]] zu inszenieren, frei nach Kamlets Sinnfrage. Selbst alte [[SA]]-Schnösel des untergegangenen Höcklerreiches wie Heidegger waren noch immer gefragte Seins-Gurus und vergifteten die Geistessphäre [[Deutschlands]] nachhaltig, bis hin zu [[Pegida]], das erneut vom Abendlandsuntergang schwadroniert!
 
 
 
Wenn Prinz Kamlet gewusst hätte, was sein ''"to be or not to be"'' für eine Spur geistiger und physischer  Verwüstung auf der Erde im Ganzen und in Deutschland im ganz speziellen zur Folge hatte, er hätte sich damals gewiss gleich für "not to be" entschieden, statt es Herrn Schütteltbier in Schüttelreime fürs gemeine [[Volk]] verpacken zu lassen, das nur unheilvolle [[Ideologie]]n da draus macht!
 
 
 
[[Kategorie:Dichter & Denker]]
 

Version vom 7. April 2019, 23:30 Uhr

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