Blutgrätsche: Unterschied zwischen den Versionen
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Eine im [[Mittelalter|Spätmittelalter]] gängige Praxis, sich während der [[Menstruation]] in die Hockstellung zu begeben, um überschüssiges [[Blut]] von den Beinen abwärts punktgenau auf den Erdboden zu balancieren. Mangels Tampons und sonstiger [[Hygiene|Hygieneartikel]] war diese Technik seinerzeit nicht nur notwendig, sondern auch überaus populär. | Eine im [[Mittelalter|Spätmittelalter]] gängige Praxis, sich während der [[Menstruation]] in die Hockstellung zu begeben, um überschüssiges [[Blut]] von den Beinen abwärts punktgenau auf den Erdboden zu balancieren. Mangels Tampons und sonstiger [[Hygiene|Hygieneartikel]] war diese Technik seinerzeit nicht nur notwendig, sondern auch überaus populär. | ||
Version vom 11. Juli 2010, 12:52 Uhr
Blutgrätsche, die
Eine im Spätmittelalter gängige Praxis, sich während der Menstruation in die Hockstellung zu begeben, um überschüssiges Blut von den Beinen abwärts punktgenau auf den Erdboden zu balancieren. Mangels Tampons und sonstiger Hygieneartikel war diese Technik seinerzeit nicht nur notwendig, sondern auch überaus populär.
Entsprechend haben sich menstruierende Frauen auch auf Wettbewerbsbasis zusammengefunden, um sich mit extravaganten Spreizstellungen öffentlich die Gunst des Kaisers zu verdienen. Das Reglement sah vor, dass diejenige Teilnehmerin, die am längsten menstruieren konnte, eine Anstellung als Kartoffelschälerin in der höfischen Kantine erwerben solle.
Aufgrund der damaligen Nahrungsknappheit kam dies Prozedere der durchschnittlichen Zivilbevölkerung sehr zupass - auch überschwängliche Herren hatten sich regelrecht den Arsch aufgerissen, um ebenfalls an den Turnieren teilzunehmen. Bösonders auch die Ahnherren des kalauischen Störenfried Graf Aufsäß zu Meckern hatten vielfach die Gelegenheit genutzt, im Duell gegen ihre weiblichen Kontrahentinnen Blut und Wasser zu schwitzen, um sich am kaiserlichen Hofe zu verdingen.
So hat sich die spätmittelalterliche Tradition des Blutgrätschens bis in die Neuzeit hinein etablieren können. Insbesondere in Kalau lockt man mit der Blutgrätsche auch heute noch brünstige Bruhaha-Schimpansen aus dem Dickicht hervor, um sie für touristische Wattwanderungen und für den inselinhärenten Personentransport einsetzen zu können - ganz im Sinne der Blut-und-Boden-Ideologie.
Falls Sie sich also doch einmal nach Kalau verirren, könnte es sein, dass sich vor Ihnen ein fröhlicher Reigen blutender Jungfrauen in die Hocke setzt, um gemeinsam zu menstruieren. Und falls Sie sich doch eher für die Binnenschiffahrt interessieren - zaudern Sie nicht, denn: Blut ist dicker als Wasser.
Hat gar nichts damit zu tun, dass die Autorin zuvor Blut und Leib Jesu Christi verkostet hat.