Gänseblümchen: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 4. Dezember 2010, 00:06 Uhr
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| Gänseblümchen | ||||||||||
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| Vier Gänseblümche im Herbst in freier Wildbahn fotografiert. | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
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Das Gänseblümchen (Anserinaeflosculus) ist eine volljährige Pflanze, die eher in der Mitte von Europa anzutreffen ist, als in Ägypten. In Bayern gilt die durchaus essbare Blume als beliebte Salatpflanze und verziert nicht selten oben schwimmend viele Maßkrüge voll Bier. Im süddeutschen Volksmund kennt man sie daher vorwiegend als Maßliebchen. Andere bekannte Synonyme für die Blume sind: Tausendfüßler in norddeutschen Regionen und Margaritali im Raum Schweiz. Letzere Begriff geht auf darauf zurück, dass aus dem Saft der Blume (Gänseblümchensaft) vermischt mit der mexikanischen Spirituose "Teekiller" ein beleibten Cocktail gemixt werden kann. Unter dem Namen Marienblümchen zu Kränzen geflochten werden damit die Teilnehmerinnen des Geistlichen Breitensportes im Falle eines Sieges ausgezeichnet.
Das Gänseblümchen zählt zu den andauernd kameligen Pflanzen. Es wird in der Regel zwischen vier und zwanzig Meter groß und wächst am liebsten in grünen Graslandschaften. Seine äußere Erscheinung, ausgenommen den Kopf- bzw. Blütenbereich beider Spezies, erinnert nicht nur den Laien oft an eine stillstehende Gans. Dies führte wohl auch zu dem Namen der Blume. Sie verfügt weiterhin über Laubblätter direkt am Pflanzenstängel unterhalb der Blüte, die sie ab Spätsommer abwirft. Die Wurzel ist faserig und ähnelt vom Aussehen her dem asiatischen Dingwerrhizom.
Der größte Fressfeind des Gänseblümchens sind die Enten, die Tarnung als Gans nützt wie oben in der Abbildung zu sehen nur unzureichend.
Zitat: „Gänseblümchen, mein Engelchen - fall mir nicht vom Stengelchen!“Uroma in der Wohnküche
