Legomimosen: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 15. Oktober 2011, 14:56 Uhr
Legomimosen sind sehr empfindliche (noch empfindlicher als Schmetterlingsflügel) kleine Kinder, die mit Lego-Bausteinen sich eine eigene Welt aufbauen und dann sehr betroffen sind, wenn sie aufräumen (sprich: diese Legowelt zerlegen müssen und wieder in eine Kiste einzusortieren) sollen. Selbstverständlich wird sich dem elterlichen Wunsche entschieden widersetzt was oft mit beiderseitigem Geschrei endet, schließlich müssen die Kleinen lernen für den Erhalt ihrer Welt zu kämpfen. Die Vergänglichkeit alles materiellen steht erst später auf dem Lehrplan.
Jene Exemplare dieser kleinen Racker, die diese Prozedur widerspruchslos hinnehmen und tun was ihnen befohlen gelten als angepasst und Mitläufer, was auch nicht schmeichelhaft ist. Andere wieder entwickeln von alleine das Abriss- und Wiederaufbauprinzip und schaffen sich so freiwillig stets neue Welten und erlauben sich selbst neue Erfahrungen.
Manchmal will das Legomimosen-Syndrom einfach nicht weichen und dann erleben wir so unschöne, alltägliche Szenen, dass größere Kinder dann bockig bleiben und sich angeblich später sogar ihr Eigenheim aus Lego-Bausteinen aufbauen wollen, auch wenn Architekt, Wärmeschutzverordnung und Bausparkasse dagegen sind, wogegen die Bausparkasse diesen Fall dann geschickt als Werbung ausnutzt. Aus der Zahl der uns umgebenden Häuser die Stein auf Stein gemauert sind, lässt sich rückschließen wie viele Legomimosen den Sprung in die Vergänglichkeit nicht geschafft haben.
Siehe besser nicht: Lego