Zehn kleine Kalauer: Unterschied zwischen den Versionen
K (Versmaß + link) |
K (link) |
||
| Zeile 21: | Zeile 21: | ||
♫ ''Sechs kleine Kalauer, die haben viel geschimpft - einer nahm stets den Mund zu voll, da war´n sie noch zu fünft | ♫ ''Sechs kleine Kalauer, die haben viel geschimpft - einer nahm stets den Mund zu voll, da war´n sie noch zu fünft | ||
'' ♫<br> | '' ♫<br> | ||
| − | ♫ ''Fünf kleine Kalauer, [[streichelten]] einen [[Stier]] - der eine wurde aufgespießt, da waren´s nur noch vier | + | ♫ ''Fünf kleine Kalauer, [[streicheln|streichelten]] einen [[Stier]] - der eine wurde aufgespießt, da waren´s nur noch vier |
♫'' <br> | ♫'' <br> | ||
♫ ''Vier kleine Kalauer, es ist auch einerlei - die schnackselten in [[Bruhahaer Schimpansenreservate|Bruhaha]], da waren´s nur noch drei | ♫ ''Vier kleine Kalauer, es ist auch einerlei - die schnackselten in [[Bruhahaer Schimpansenreservate|Bruhaha]], da waren´s nur noch drei | ||
Version vom 4. März 2018, 23:04 Uhr
Zehn kleine Kalauer, ein beliebter Zählreim in Liedform, der neben dem Kalau-Lied als inoffizielle Hymne der Abtrünnigen gilt. Widerborstige Kalauer sind bereits vielfach von Kindern mit Blockflöte in den Suizid gesungen worden. Derlei Spottgesänge erschallen aber auch in den alten Gemäuern der Sickjoker Justizvollzugsanstalten und sollen denen, auf die sie gemünzt sind, suggerieren, dass ihnen jegliche charakterliche Würde fehlt. Einstudiert bzw. unterrichtet werden die Verse bereits in der Grundschule, aber auch an der Heinz-Erhardt-Universität werden StudentAußen nach der vorzeitigen Exmatrikulation mit diesem Lied verabschiedet.
Vertont wurde dies Liedgut wiederum von der großen Madame L´Athée - ihr langjähriger, aber nur halb so talentierter Chorknabe Udo Jürgens, der unter der Leitung ihres Orchesters stand, musste sich nach der sehr steilen Karriere der Künstlerin letztlich eingestehen, immer in ihrem Schatten gestanden zu haben und organisierte fortan nur noch gefühlsduselige Tanztee-Abende am Sickjoker Hafen.
Eine bösonders beliebte Tradition ist es in Kalau freilich, vornehmlich Aussätzige und Kalauer mit Emigrationsambitionen mit dieser Schmach zu übergießen. So bilden Buben und Mädchen einen Kreisreigen und singen dabei das Lied von den Zehn kleinen Kalauern, während sie Tomaten und faule Eier zerkauen, um sie ihnen vor die Füße zu spucken. Die Emigration aus kalauischem Terrain gilt nach wie vor als Staatsverrat, weshalb ein Kalauer im Exil zum Sinnbild für düstere Aufbruchstimmung und das verlorene Paradies geworden ist.
Ohrale Erweiterung
[] |