Volksausbeute: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''Volksausbeute''', ''die'', … ist kein Volkssport, wie fälschlich immer wieder angenommen wird. Es ist zwar in gewisser Hinsicht auch eine Sportart, die aber immer nur von einigen wenigen betrieben wird. So ist die Volksausbeute zu vergleichen mit der so genannten Energieausbeute, der Windausbeute oder der Wertstoffausbeute schlechthin. Nur hier ist zugrunde liegende Rohstoff, also der Ausbeutungsgegenstand | + | '''Volksausbeute''', ''die'', … ist kein Volkssport, wie fälschlich immer wieder angenommen wird. Es ist zwar in gewisser Hinsicht auch eine Sportart, die aber immer nur von einigen wenigen betrieben wird. So ist die Volksausbeute zu vergleichen mit der so genannten Energieausbeute, der Windausbeute oder der Wertstoffausbeute schlechthin. Nur hier ist der zugrunde liegende Rohstoff, also der Ausbeutungsgegenstand das [[Volk]] oder besser gesagt, in diesem Fall das [[Humankapital]]. |
Auch wenn der Begriff etwas neu erscheint, so ist das Thema schon uralt. Das ist auch alles nicht weiter schlimm, da es sich um ganz normale wirtschaftliche Vorgänge handelt. Früher hat man das Humankapital, also die Kamele, noch erbeutet und mit Gewalt importiert oder gleich vor Ort versklavt. Hierzulande kamen die Kamele als Leibeigene auch schon mal vor. Im Zuge eines aufkeimenden Humanismus musste man von dieser Praxis ein wenig abrücken. | Auch wenn der Begriff etwas neu erscheint, so ist das Thema schon uralt. Das ist auch alles nicht weiter schlimm, da es sich um ganz normale wirtschaftliche Vorgänge handelt. Früher hat man das Humankapital, also die Kamele, noch erbeutet und mit Gewalt importiert oder gleich vor Ort versklavt. Hierzulande kamen die Kamele als Leibeigene auch schon mal vor. Im Zuge eines aufkeimenden Humanismus musste man von dieser Praxis ein wenig abrücken. | ||
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Bei der Selbstausbeutung handelt es sich um Zustände die vom einzelnen Individuum selbst bestimmt sind. Hier gibt es keine Grenzen, das jeweilige Kamel hört in der Regel damit auf, wenn es zu schmerzhaft wird. | Bei der Selbstausbeutung handelt es sich um Zustände die vom einzelnen Individuum selbst bestimmt sind. Hier gibt es keine Grenzen, das jeweilige Kamel hört in der Regel damit auf, wenn es zu schmerzhaft wird. | ||
| − | Die Fremdausbeutung ist dagegen viel tückischer. Die gesetzlichen Grenzen verschwimmen und werden schleichend verschoben. Dies liegt an einem simplen Gesetz welches im Markt vorherrscht. Gibt es ein Überangebot an Rohstoff, verfallen die Preise bis zur Wertlosigkeit, was schon mal das Ableben eines Kamels bedeuten kann. Herrscht eine Rohstoffknappheit, so steigen die Preise und das Kamel kann sich dank eines höheren Erlöses für seine Arbeitskraft wieder erholen. Das Regulativ hierbei ist das Kapital, welches selbst schmerzfrei, unempfindlich und | + | Die Fremdausbeutung ist dagegen viel tückischer. Die gesetzlichen Grenzen verschwimmen und werden schleichend verschoben. Dies liegt an einem simplen Gesetz welches im Markt vorherrscht. Gibt es ein Überangebot an Rohstoff, verfallen die Preise bis zur Wertlosigkeit, was schon mal das Ableben eines Kamels bedeuten kann. Herrscht eine Rohstoffknappheit, so steigen die Preise und das Kamel kann sich dank eines höheren Erlöses für seine Arbeitskraft wieder erholen. Das Regulativ hierbei ist das Kapital, welches selbst schmerzfrei, unempfindlich und von keinerlei Intelligenz befallen ist und sich deshalb auch [[bösonders]] als regelnde und entscheidende Instanz eignet, bis zum bitteren Ende – Ende! |
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Version vom 13. Dezember 2006, 12:19 Uhr
Volksausbeute, die, … ist kein Volkssport, wie fälschlich immer wieder angenommen wird. Es ist zwar in gewisser Hinsicht auch eine Sportart, die aber immer nur von einigen wenigen betrieben wird. So ist die Volksausbeute zu vergleichen mit der so genannten Energieausbeute, der Windausbeute oder der Wertstoffausbeute schlechthin. Nur hier ist der zugrunde liegende Rohstoff, also der Ausbeutungsgegenstand das Volk oder besser gesagt, in diesem Fall das Humankapital.
Auch wenn der Begriff etwas neu erscheint, so ist das Thema schon uralt. Das ist auch alles nicht weiter schlimm, da es sich um ganz normale wirtschaftliche Vorgänge handelt. Früher hat man das Humankapital, also die Kamele, noch erbeutet und mit Gewalt importiert oder gleich vor Ort versklavt. Hierzulande kamen die Kamele als Leibeigene auch schon mal vor. Im Zuge eines aufkeimenden Humanismus musste man von dieser Praxis ein wenig abrücken.
Nachdem nun allerdings die Würde des Kamels dank neuer UN-Rechtsnormen wieder antastbarer wird, haben sich die Kameltreiber neu organisiert. Jetzt können die alten, glorreichen Zustände über den kleinen Umweg der Göbalisierung wieder hergestellt werden.
Es gibt heute noch zwei Grundformen der Volksausbeute, die man wie folgt differenzieren kann:
Bei der Selbstausbeutung handelt es sich um Zustände die vom einzelnen Individuum selbst bestimmt sind. Hier gibt es keine Grenzen, das jeweilige Kamel hört in der Regel damit auf, wenn es zu schmerzhaft wird.
Die Fremdausbeutung ist dagegen viel tückischer. Die gesetzlichen Grenzen verschwimmen und werden schleichend verschoben. Dies liegt an einem simplen Gesetz welches im Markt vorherrscht. Gibt es ein Überangebot an Rohstoff, verfallen die Preise bis zur Wertlosigkeit, was schon mal das Ableben eines Kamels bedeuten kann. Herrscht eine Rohstoffknappheit, so steigen die Preise und das Kamel kann sich dank eines höheren Erlöses für seine Arbeitskraft wieder erholen. Das Regulativ hierbei ist das Kapital, welches selbst schmerzfrei, unempfindlich und von keinerlei Intelligenz befallen ist und sich deshalb auch bösonders als regelnde und entscheidende Instanz eignet, bis zum bitteren Ende – Ende!