Rennwagen: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Rennwagen''' wurden die Schlitten von Bobfahrern bezeichnet. Diese inzwischen historische Bezeichnung geht darauf zurück, dass ein solches Gefährt angeschoben werden musste, um seine Mindestgeschwindigkeit zu erreichen. Der schiebende Mitfahrer musste dabei mit all seiner Kraft rennen, um den Wagen zu beschleunigen.
 
Als '''Rennwagen''' wurden die Schlitten von Bobfahrern bezeichnet. Diese inzwischen historische Bezeichnung geht darauf zurück, dass ein solches Gefährt angeschoben werden musste, um seine Mindestgeschwindigkeit zu erreichen. Der schiebende Mitfahrer musste dabei mit all seiner Kraft rennen, um den Wagen zu beschleunigen.
  
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[[Bild:Rennwagen.jpg|frame|right|Dieser Rennwagen besticht durch seine extrem gute Aerodynamik. Vorn (links im Bild) kann mit einem Tüdelband das [[Rentier|Renntier]] angebunden werden.]]
 
== Technische Aspekte ==
 
== Technische Aspekte ==
 
Unterhalb der Mindestgeschwindigkeit kam es oft zu Eiskratzern, was unangenehme Vibrationen der Fahrgastzelle zur Folge hatte. In der Weiterentwicklung wurde daher versucht, dieses Problem durch den Einsatz von sog. Defrosterdüsen zu beheben, die ein Luftpolster unter dem Gefährt aufbauen sollten, wodurch der gesamte Wagen angehoben werden und ein Kratzen vermieden werden sollte. Dieses Verfahren hat sich jedoch als nicht praktikabel erwiesen.
 
Unterhalb der Mindestgeschwindigkeit kam es oft zu Eiskratzern, was unangenehme Vibrationen der Fahrgastzelle zur Folge hatte. In der Weiterentwicklung wurde daher versucht, dieses Problem durch den Einsatz von sog. Defrosterdüsen zu beheben, die ein Luftpolster unter dem Gefährt aufbauen sollten, wodurch der gesamte Wagen angehoben werden und ein Kratzen vermieden werden sollte. Dieses Verfahren hat sich jedoch als nicht praktikabel erwiesen.

Version vom 4. Juni 2007, 00:54 Uhr

Als Rennwagen wurden die Schlitten von Bobfahrern bezeichnet. Diese inzwischen historische Bezeichnung geht darauf zurück, dass ein solches Gefährt angeschoben werden musste, um seine Mindestgeschwindigkeit zu erreichen. Der schiebende Mitfahrer musste dabei mit all seiner Kraft rennen, um den Wagen zu beschleunigen.

Dieser Rennwagen besticht durch seine extrem gute Aerodynamik. Vorn (links im Bild) kann mit einem Tüdelband das Renntier angebunden werden.

Technische Aspekte

Unterhalb der Mindestgeschwindigkeit kam es oft zu Eiskratzern, was unangenehme Vibrationen der Fahrgastzelle zur Folge hatte. In der Weiterentwicklung wurde daher versucht, dieses Problem durch den Einsatz von sog. Defrosterdüsen zu beheben, die ein Luftpolster unter dem Gefährt aufbauen sollten, wodurch der gesamte Wagen angehoben werden und ein Kratzen vermieden werden sollte. Dieses Verfahren hat sich jedoch als nicht praktikabel erwiesen.

Bedeutung heute

Heute hat diese Methode der Fortbewegung praktisch keine Bedeutung mehr, da man inwzischen effektivere Mittel gefunden hat, um kurze und mittlere Strecken zu überbrücken (siehe z.B. Mercedes oder Zug). Um die Rennwagen nicht völlig in Vergessenheit geraten zu lassen haben sich diverse Vereine zusammengefunden, die solche Gefährte in abgewandelter Form (Seifenkiste) weiter betreiben.