Mariä Vesperbrot: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Maedchen-mit-schultuete.jpg|thumb|200px|Christian Bernhard Rode: ''Maria mit der Schultüte'', Öl auf Leinwand, 1785]]
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#REDIRECT [[Mariä Einschulung]]
 
 
'''Mariä Einschulung''' ist ein [[kameltholisch|katholischer]] Feiertag, der gemäß der Festlegung auf dem 2. Konzil von Villariva jedes Jahr am dritten [[Donnerstag]] vor dem ersten [[Vollmond]] nach den [[Ferien|Sommerferien]] begangen wird.
 
 
 
An diesem Tag gedenken katholische [[Christ|Christen]] der Einschulung der [[Jungfrau]] Maria. Die theologische Bedeutung des Festes ergibt sich aus Marias [[Schulbildung|schulischem Erwerb]] von Kenntnissen der [[Kriechisch|griechischen]] und [[Latein|lateinischen]] Sprache, ohne welche sie die [[Prophezeiung]] des [[Erzengel]]s später nicht hätte verstehen können.
 
 
 
Das [[Fest]] der Einschulung bildet deshalb einen wichtigen Ausgangspunkt der Erlösungsgeschichte und wird in einzelnen [[Gegend]]en gleichbedeutend mit [[Ostern]] und [[Weihnachten]] gefeiert.
 
 
 
Die ''Schultüte der Maria'' ist als Reliquie in der Kathedrale von Aleppo bis ins 12. [[Jahrhundert]] hinein nachgewiesen, schließlich aber in den Wirren der [[Kreuzzug|Kreuzzüge]] verloren gegangen.
 
 
 
Die in der Tiroler Wallfahrtskirche "Zur Dicken Muttergottes" in Maria Speck
 
aufbewahrte originalgetreue Nachbildung ist eine Klosterarbeit des 18. Jahrhunderts,
 
welche nach einer damals noch vorhandenen Abbildung der "Schultüte Mariens" gearbeitet wurde. Der Verbleib dieser Abbildung ist seit der Säkularisierung und der napoleonischen Verwirrung nicht mehr bekannt.
 
 
 
Seit der politischen Wende wird auch der österreichische Wallfahrtsort
 
"Maria Taferl" wieder stark von böhmischen Pilgermassen besucht. Im Hochaltar der Kirche verborgen ist ein silberner Schrein, der die Schiefertafel mit den ersten Schreibübungen der Gottesmutter enthält. Der zugehörige Griffel ist als frühneuzeitliche Fälschung enttarnt und wurde wegen der auf seiner Oberfläche befindlichen künstlerisch wertvollen Ziselierung in das benachbarte Schulmuseum gebracht. Die südkatholische Petersbruderschaft St. Paulus X. und ihre Anhänger verehren weiterhin auch den Griffel, haben aber von der Diözesanleitung in Köllten nach erbittertem Streit Hausverbot in sämtlichen pfarreieigenen Räumlichkeiten erteilt bekommen.
 
Viele der böhmischen Wallfahrer haben schon himmlischen Beistand in der schwierigen Orthographie ihrer Muttersprache erhalten, aber auch Legastheniker und Analphabeten jeglicher  Coleur verspürten am Gnadenorte ihrer Leiden Linderung.
 
 
 
 
 
Desweiteren wird der Feiertag "Mariä Einschulung" in folgenden Wallfahrtsorten als Hauptwallfahrtstag begangen:
 
 
 
'''Maria Tafelschwamm''' in Vorarlberg, wo an diesem Tag der Tafelschwamm den Gläubigen zum Kuss gereicht wird.
 
 
 
'''Maria Vesperbrot'''. Hier wird ein übriggebliebenes Pausenbrot aufbewahrt. Dieser Kult ist allerdings schon seit Jahrhunderten umstritten, da zur Vesperzeit (ca. 15.00 Uhr) die Schule in der Regel aus ist. Befürworter argumentieren jedoch das Maria auf Grund des Ausschlusses von der Erbswurstsünde auch von der Regel ausgeschlossen war (die Regel ist theologisch anerkannte Folge der Erbswurstsünde) und somit häufig auch nachmittags unterrichtet wurde. Deswegen soll Maria eine Extraportion an Stullen von ihrer Mutter erhalten haben und im Gedenken daran wird dort an diesem Tag das [[St.-Annen-Brot]] geweiht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In der Bundesrepublik [[Deutschland]] ist Mariä Einschulung ein gesetzlicher Feiertag in [[Gemeinde]]n mit überwiegend erzkatholischer [[Bevölkerung]].
 
 
 
 
 
{{sa}} [[Weihnachten]], [[Ostern]]
 
 
 
{{sn}} [[Schweißtuch der hl. Veronika]]
 
 
 
{{hw}}
 
 
 
{{Religionshinweis}}
 
[[Kategorie:Brauchtum]]
 
[[Kategorie:Jahrestag]]
 
[[Kategorie:Kalender]]
 
[[Kategorie:Religion]]
 

Version vom 8. August 2007, 18:42 Uhr

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