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Version vom 2. September 2010, 19:08 Uhr
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2. September - Özil und Khedira sind Wasser auf Sarrazins MühleMadrid. Was ein kleines Vögelein genauer gesagt ein Enten-Pfau gezwitschert hat, ist der Beweis für Herrn Sarrazins interessante Thesen. Die zwei Muselmänner Özil und Khedira sprechen nicht die Sprache des Gastlandes und nähmen nicht am sozialen Leben des Vereins teil. Dazu ist selbstverständlich bereits ein Buch erschienen, allerdings nur auf Portugiesisch. Literaturkritiker haben bisher festgestellt, daß der Autor lediglich auf den fahrenden Zug des Herrn Sarrazin aufspringen will und sein Geschreibsel Pflichtlektüre im Anschluss an „Schland schafft sisch ab“ für jeden Intellektuellen wird. Ganz allein schon deshalb, um überhaupt an der gesellschaftlichen Diskussion teilnehmen zu können. Yogi verteidigte die beiden natürlich wie ein Löw und liess nichts Schlechtes auf die beiden kommen. Im Artikel sind auch Passagen enthalten, welche ein von gewissen gesellschaftlichen Gruppen lange erwartetes Coming-out eines schwulen Fußballprofipärchens in Aussicht stellen; Zitat: „Khedira lebt mit Özil und Özil mit Khedira“. Die zwei seien ähnlich unzertrennlich wie Ernie und Bert, so ein Beobachter vor Ort. 01. September — Bundes•Wehr•KriseBerlin (Groß-Maulsdorf): Nun ja, Krisen sind im Moment populär, ob Wirtschaft, Finanzen, Kriege, präventives morden … warum soll dabei nicht auch die Bundeswehr mal die Krise kriegen? Derzeit befinden sich einige Truppenteile auf Selbstfindungspfaden in fernen Landen, um dort mit Gewalt was über die eigene Identität zu erfahren. Die Abteilungen von der Marine umschippern die Gegend von Afrika und ziehen sich dort regelmäßig ein Horn, immer auf der Suche nach dem rechten Ballermann. Und an der Heimatfront wird emsig gestritten, ob diese Freundschaftsdienste künftig den Gewerblichen überlassen werden sollen oder ab man für die neuen Eroberungsfeldzüge im Kleidchen humanitärer Missionierung an der Seite des Weltpolizisten letztlich doch die Wehrpflichtigen in den Genuss blauer Bohnen kommen lassen will. Unter dem Gesichtspunkt von Effektivität und Schlagkraft wird es sicherlich besser sein hierfür Freiwillige statt Gedungene zu nehmen. Aber immer weniger melden sich für die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch und anderenorts freiwillig. Deshalb wird man auf die Wehrpflicht wohl nicht verzichten können. Spätestens wenn die ganze Welt wieder mal von Deutschland erobert werden muss, dürfte hier das freiwillige Potential wohl nicht ausreichend sein. Da hat die „Bundes-Wer?“ zurecht mächtige Kopfschmerzen und Identitätsprobleme, die wohl auch noch eine Weile andauern werden.
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