Schlips

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Schlips von der Gattung Streifenschlips

Der Schlips (Cravata Sulipsis), oder auch Langbinder (Cravata Longa) ist ein Halsparasit, der vor allem beim Männchen des Homo Sapiens auftritt. Er ist ein naher Verwandter des Schrimps. Der Schlips hängt sich dem wehrlosen Opfer um den Hals, um es dann erst wieder kurz nach Feierabend wieder loszulassen.

Über die genaue Symbiose des Schlips und Homo Sapiens gibt es bisher noch sehr wenige Forschungsergebnisse. Es wird aber angenommen, daß dieser Parasit ursprünglich aus dem kroatischen Raum eingeschleppt wurde und sich mittlerweile weltweit verbreitet hat.

Jedes Jahr werden große Säuberungsaktionen gegen den Schlips vorgenommen, die aber nur wenig zur Eindämmung dieses Parasiten beigetragen haben.

Offensichtlich scheint es für Menschen, die den Schlips tragen, Evolutionsvorteile zu geben, wenn sie sich trotz der schlipsbedingten Sauerstoffmangelerscheinungen im Großhirn auf die Symbiose einlassen.

Erstaunlicherweise befallen Schlipse sehr selten die weiblichen Angehörigen der menschlichen Spezies. Diese spielen aber sehr gerne mit den Schlipsen der männlichen Träger. Anfängliche Vermutungen, die längliche Form könnte dabei als eíne Art Phallus-Symbol betrachtet werden, konnten sehr schnell widerlegt werden, da sämtliche Schlipse schlaff und weich herunterhängen. Vielmehr handeln die Weibchen im Rahmen einer Symbiose. Da sie dafür sorgen, dass sich der Schlipsknoten symmetrisch und fest um den Hals des männlichen Exemplars windet, steigen die Chancen des Männchens, Anerkennung in der industrialisierten Gesellschaft zu finden, was in der Regel mit höherem Einkommen verbunden ist, das wiederum den Weibchen zu Gute kommt.