Diskussion:Tuntenfisch
Den Tuntenfisch scheint es doch wirklich zu geben: Australische Wissenschaftler aus Adelaide wollen jetzt auch Touristen für die Forschung einspannen. Das Lockmittel soll Sex im Wasser sein. Es sich dabei um die noch kaum erforschten großen australischen Tintenfische der Art Sepia apama. Mit ihren äußerst bizarren Paarungspraktiken sind die Tiere für die südaustralische Stadt Whyalla eine Attraktion. Sie treffen sich in flachem Wasser zu wahren Orgien. Die großen und kräftigen Männchen verteidigen ihre Stellung mit äußerster bravour, deshalb sind die kleineren Konkurrenten auf folgenden Trick verfallen: um zum Zuge zu kommen wechseln sie ihre Farbe in einer Art Travestieshow. So täuschen sie vor, ein Weibchen zu sein. Sobald die stärkeren Männchen abgelenkt sind, nutzen sie ihre Chance, wechseln erneut die Farbe und paaren sich. Für dich als Tourist heißt es nun, so viele Informationen und Daten wie möglich zu sammeln, wie beispielsweise, dem Datum der Sichtung, ob die Tiere sich gerade paarten und falls zur Hand nach dem genauen Längen- und Breitengrad der Orgie, denn Sepia apama lebt nur bis zur Eiablage, etwa drei Monate nach der Paarung. Die gesammelten Daten sollen auf der Webseite www.biocity.edu.au abgeliefert werden.