Wikipädiatrie
Die Wikipädiatrie ist die Kunst der schnellen Heilung von Kindern bzw. deren Erziehung zu Erwachsenen, dann muss man sie auch nicht mehr heilen. Der Begriff entstand aus einem Hawaiianischen Aberglauben und wurde von irgend einem alten Griechen formuliert.
Grundsätze
Die Wikipädiatrie baut auf den grundlegenden Erkenntnissen der Steinzeit auf und hat sich seit dem kaum weiterentwickelt. Sie befasst sich insbesondere mit Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen, zum Beispiel werden Artikulationsschwächen sofort mit rudimentären Instrumenten ausgeschnitten oder soziales Fehlverhalten oft gleich mit Ausschluss aus der Kindergarten-Kommune kuriert. Fehlgebildete Auswüchse der Patienten werden umgehend zerstört.
Funktionelle Aufteilung
- Die Neonatologie: Jeder neu Patient wird auf Herz und Nerven, durch, oft wochenlange, Befragungen und Mustervergleiche, geprüft. Nur die Starken und Leistungsfähigen werden weiter hochgepäppelt.
- Die Pubertärmedizin: Der Schwerpunkt liegt hier in der Diagnose und Behandlung von psychischen Wahrnehmungsstörungen der Patienten. Wer die strengen Rituale und Vorgaben nicht befolgt, gilt als Aussätziger.
Ausbildung
Dazu sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig, ein simples "Training on the Job" ist völlig ausreichend. Als Newbie wird man vorerst ins kalte Wasser geworfen. Die Überlebenden lernen dann, unter dem Druck der Ausbilder und im Wettstreit der Nebenbuhler mühselig das Schwimmen. Nach mehreren Verhören, „Diskussionen“ genannt, und wenn der Anwärter genügend Pamphlete besudelt hat, entscheidet ein Horde von Patienten und Ausbildern willkürlich über die Aufnahme in die Gilde.
Siehe auch: Therapie