Rudeshime

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Version vom 17. Juni 2008, 18:19 Uhr von Karamellkamel (Diskussion | Beiträge) (Video: Kakure Shinto-i-San)
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Beschreibung

Siehe auch.png Glaube auf gar keinen Fall, außer du möchtest IHNEN zum Opfer fallendas wirre Zeugs aus der Lügopedia.

Rudeshime ist eine bedeutende und zweitgrößte japandische Kolonie am Rhein. Von der größten unterscheidet sich Rudeshime dadurch, dass eine hohe Kolonistenfluktuation herrscht. Im Schnitt bleiben die Siedler nur einige Minuten, eigentlich nur um ein einziges Foto zu grafieren oder, bei etwas längerem Aufenthalt, eine Mahlzeit einzunehmen. Warum diese Kolonie sich trotzdem halten kann, liegt an der hohen Bevölkerungsdichte im japandischen Mutterland. Jeder Japander muss für eine gewisse Zeit in die weite Welt hinaus um den Daheimbleibenden etwas Platz zu gewähren.

Entstehung

Speerspitzenhandel von Japandrien nach Rudeshime

Schon seit die Japander überseetaugliche Schiffe besitzen, kommen sie von der Mündung den Rhein heraufgesegelt. Das erste Mal versuchte ein weißer Wal einem japandischen Walfänger zu entkommen und suchte Rettung in einem Fluss. Doch die Hartnäckigkeit der Seeleute ließ dem weißen Wal keine Chance und bei einem imposanten Felsen musste er sein Leben lassen und wurde an Land zu Tran verkocht. Nun war das Schiff aber derart überladen, dass eine Anzahl Japander dort bleiben musste und der Rest brachte den kostbaren Waltran nach Japandrien. Bei den nachfolgenden Handelsreisen wurden die Siedler wieder aufgepickt und eine andere Gruppe, diesmal Kaufleute, blieben dort.

Diese Art von Handelsreisen wurde Speerspitzenhandel genannt, da die Schiffe von Japandrien schräg nach links unten segelten, dann die Richtung am sogenannten Kap der Guten Saumurai nach schräg links oben änderten und nach sieben weiteren Wochen nach rechts wendeten. So erreichten sie sicher den neu entdeckten Fluss und die Kolonie Rudeshime. Der Reiseweg hat, wie schon erwähnt, die Form einer Speerspitze.

Tochterkolonien

Als die Japander mit kleineren, vor Ort gebauten Booten in das Landesinnere von Doitsu-Go vordrangen, gründeten sie an geeigneten Stellen neue Kolonien.

Damit sich die Mini-Japander diese auch merken können, hat das tennoliche Schulministerium für den Geo-Hakushaku-Ie-Unterricht (stark japandisierter GeoGrafie-Unterricht; Erklärung hier), simple [] geschaffen:

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Ende der ersten Siedlungsepoche und Neubeginn

Hier das „Doitsu-Bushido-Furanguse-Memorial“, welches neben dem Walfelsen die meistfotografierte Sehenswürdigkeit von Rudeshime ist.

Nach etwa 200 Jahren friedlicher Koexistenz der Japander mit den „Doitsu-Jin“ kam es zu Reibereien um Fluss, Grenzen und Boden zwischen den Doitsu und den Furanguse (sprich: Frangsäh, Japander schreiben ein „U“ sprechen es aber nicht aus!) unter ihrem Anführer Napolinoleum. Da mussten die Japander ihre Kolonie aufgeben, denn das Gebiet am Fluss beherrschten nun die Furanguse. Erst als diese von den Doitsu vernichtend geschlagen wurden, konnte Rudeshime zu neuer Blüte gelangen. Einen unbedeutenden Einschnitt stellten die beiden Wurstkriege dar, in deren Folge die Furanguse kurzzeitig wieder den Fluss beherrschten. Am Ende des 2. Wurstkrieges war die Brücke von Rudeshime stark von Japandern und Amerikanern umkämpft, was nun dazu führte, dass dort amerikanische Touristen auf Veteranentour genauso zahlreich vertreten sind wie japandische Siedler.

Karikature Shinto-i-San

Die sogenannten Karikature Shinto-i-San sind das letzte überlebende Häuflein und nur noch eine Karikatur des einst blühenden Shintoismus der sich in Deutschland von Rudeshime aus verbreitete. Im 17. Jahrhundert war nahezu die gesamte Bevölkerung des Regierungsbezirkes Koblenz einschließlich Hunsrück-Nahe-Kreis zum Shintoismus konvertiert. Erst als im Jahr 1810 ein abgetragener, aber bedeutender Saumurai-Kimono zum Heiligen Rock geweiht wurde, kehrten die bis dahin gläubigen Shintoisten zum Katholizismus zurück. Lediglich einige Bergwerksdörfer im Westerwald wurden einfach vergessen. Als dann später japanische Bildungsbürger auch mal etwas anderes als nur die Lorelei sehen wollten, trafen sie auf die Karikature Shinto-i-San. Auf Grund des völligen Abbruches zum japandrischen Kulturkreis, war der Kult zum simplen Ritualismus erstarrt. Ein paar stark erodierte, weil nur mündlich überlieferte Sätze in japandrisch ersetzten die Gebete zu den Göttern. Etwa die Beschwörungsformel „Watanabe! Watanabe! Kanji! Watanabe!“ bedeutet übersetzt „Meier! Meier! Schriftzeichen! Meier!“, oder „Anata-wa denwa desu-ka“ bedeutet wortwörtlich „Du heißen Telefon“. Völlig irritiert verließ die japanische Delegation den Westerwald und schickte einen Trupp Anthropologen, die jedoch bei ihrem Eintreffen niemanden mehr vorfanden. Seit einem halben Jahrhundert durchstreifen sie den Westerwald, um das letzte Geheimnis einer bedeutenden Industrienation zu lösen...

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Zeremonielles Telefongespräch im „Kakure Shinto-i-san-Ritus“; am anderen Ende ertönt die donnernde Stimme des göttlichen Tenno.

Flexible Anpassung

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Rudeshimes Einwohner singen mit possierlichem Akzent zur Begrüssung der jeweiligen Besatzungsmacht die entsprechende Nationalhymne. Das hat jeden noch so grimmigen Feldherrn besänftigt und das Städtchen vor Zerstörung bewahrt.

1.Furanguse (O-Ton-Zitat a. d. Schlußakkord: „...Aaaaablöööve no shiyong!“)
2.Doitsu
3.Guretu Buritannu
4.Ameru-Ikannu

Soldaten aus Guretu Buritannu waren nach dem 1. Wurstkrieg zusammen mit den Furanguse dort.

Zukunftsaussichten

Zur Zeit könnte nichts die friedliche Existenz Rudeshimes gefährden, wäre da nicht die geringe Geburtenrate Japandriens. Sollte der Bevölkerungsdruck sich legen, bliebe der Kolonistenstrom aus. Wir können nur hoffen, das dieser idyllische Ort eine sichere Zukunft erhält.