Kamelkrankheiten

aus Kamelopedia, der wüsten Enzyklopädie
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Die wohl gefaehrlichste aller Kamelkrankheiten ist die Verstopfung des Kamelfilter auch bekannt unter dem Namen Kamelade. Deshalb gibt es auch in heutiger Zeit noch den Ausruf "Hilfe, die Russen kommen". Denn feinste Russteilchen, die sogenannten Russen, setzen die nanoporoesen Membranen der Kamelfilter irreversibel zu. Das Kamel verliert nach und nach seine Hoecker (vergleichbar mit den altersbedingten morphologischen Veraenderungen der Kameltreiberinnen) und bekommt schliesslich Plattfuesse, die bei den Treibern gefuerchteten Quanten. Die Kamele koennen dann nur noch schleichen. Daher die Bezeichnung Schleichwerbung, die unter Jungkameltreibern etwas unprofessionell anstelle des Fachbegriffs Kamelade benutzt wird. Genervte Jungkameltreiber opfern gerne diese armen Tiere, wenn sie sie schliesslich leid sind. Mit den knappen Worten "Kamelfilter light" ist dann das Ende der Tiere nah. Ihnen wir keine Pyramide errichtet. Nur eine Kamelhaardecke, die waehrend einer Butterfahrt auf dem Rhein-Main-Nil Kanal verhoekert wird, erinnert noch an die geschundene Kreatur, bevor auch die Butter in der gluehenden Mittagssonne langsam zergeht und die Pyramide im Wahn des verwirrten Matrosen zum Tetrapack mit Grapefruitfuellung verkommt. Was bleibt, wenn die Schatten wieder laenger werden und statt gruener Punkte ein brauchbares Pfandsystem zurueckkehrt, ist ein Fettfleck in der Kamelhaardecke und die romantische Vorstellung an ein letztes Abendmahl mit frischem Walbecker Spargel an geraeuchertem Kamelschinken.