Erbswurstsünde

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Erbswurstsünde, die, Begriff aus der kameltholischen Deologie.

Die Erbswurstsünde ist nach kistlichem Allgemeinverständnis die Summe mehrerer Sünden. Grundsätzlich sei angemerkt, dass nach der Kirchenlehre der einfachste Weg in den Himmel ist, jede Sünde zu meiden; doch eine einzige Sünde kann man nicht vermeiden, und das erklärt Hieronymus der Hölzerne, Kirchenlehrer des 8. Jahrhunderts, so:

Es ist eine Sünde, der Begehrlichkeit nach dem Weibe nachzugeben. Punkt! Gäbe man niemals nicht nach, so stürbe das Menschengeschlecht sofort aus. Doppelpunkt: Ergo, die Sünde, die begangen werden muss, um einen Erben zu haben, der Haus und Hof weiterführen soll, heißt Erbsünde.

Da wäre aber noch eine andere Sicht, die schon in Bibelübersetzungen aus dem 1. vorchristlichen Jahrhundert (durch Plinius den Jünger) erwähnt wird. Dort übersetzt er das Wort „Μπανάνα“ des kriechischen Urtextes mit „Erbse“, also Erbssünde.

Im 16. Jahrhundert wird der eben erwähnte Begriff „Μπανάνα“ von Martin Luther fälschlich als gleichbedeutend mit „Wurst“ genommen. Er begründete damit die leider kirchentrennend wirkende Lehre von der „Wurstsünde“ Da hat der volksdümmliche Reformator dem Volk wohl zu sehr aufs Maul, bzw. zu tief ins Glas geschaut...

Das Konzil von Trevira wolle im Jahre des Herrn 1570 kundtun und als zu glauben verkünden, daß es ein Apfel war der gestohlen war und dies die erste Sünde war und da der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, diese Sünde auch alle nachgeborenen Kinder befleckt und sie von daher möglichst schnell nach der Geburt durch die heilige Taufe von der geerbten Sünde reingewaschen werden müssen. Deshalb lehnt die katholische Kirche auch das Herumschnippeln an den Genen, jede Form der Genmanipulation ab, denn dann könnte man ja die Erbsünde operativ entfernen, die Taufe wäre überflüssig, die Kirche ohne Steuerzahler und das Kamel von Nazareth hätte die Kreuzschmerzen umsonst ertragen und würde sich veräppelt vorkommen. Wenn das ma’ nich’ ’ne sofortige Klimakatastrophe als Strafgericht zur Folge hätte...
(kamel kann sich hier ’ne Portion Angst holen!)

Erst die ökumenische Neuübersetzung des Alten und Neuen Testamentes von 1962 fasst diese verschiedenen Lehrmeinungen zur „Erbswurstsünde“ zusammen, wodurch in den 1970er Jahren die feministische Theologie die Sichtweise von erfahrenen Hausfrauen einbringen durfte, dass es eine Sünde ist, Erbsen ohne Wurst zu kochen...