Erbswurstsünde

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Version vom 9. Januar 2009, 20:56 Uhr von Schachtelkamel (Diskussion | Beiträge) (Mal drübergehuft.... schön! Fehlt nur noch die wiki:Erbswurst, die gibts nämlich wirklich... weiß aber auch gerade nciht, wie man die noch einbauen könnte...)
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Erbswurstsünde, die … Begriff aus der kameltholischen Deologie.

Die Erbswurstsünde ist nach kistlichem Allgemeinverständnis die Summe mehrerer Sünden. Grundsätzlich sei angemerkt, dass es nach der Kirchenlehre der einfachste Weg in den Himmel ist, jegliche Sünde zu meiden; doch eine Sünde ist unvermeidlich, und das erklärt ein Kirchenlehrer des 8. Jahrhunderts, Hieronymus der Hölzerne, folgendermaßen:

Es ist eine Sünde, der Begehrlichkeit nach dem Weibe nachzugeben. Punkt!
Gäbe man niemals nicht nach, so stürbe das Menschengeschlecht sofort aus. Doppelpunkt:
Ergo, die Sünde, die begangen werden muss, um einen Erben zu haben, der Haus und Hof weiterführen soll, heißt Erbsünde.

Im 16. Jahrhundert wurde der weiter unten erwähnte Begriff „Μπανάνα“ von Martin Luther fälschlich als gleichbedeutend mit „Wurst“ interpretiert, obgleich ihm die Differenzierung zur Fleischeslust schon möglich gewesen sein muss. Auf diesem bedauerlichen Mißverständnis beruht die folgenreiche, kirchentrennend (Siehe auch.png Siehe auch:  Schisma) wirkende Lehre von der „Wurstsünde“ ([] Wurstleugner). Da hat der volksdümmliche Reformator dem Volk wohl zu sehr aufs oder ins Maul, bzw. am Abend vorher zu tief ins Glas geschaut, sodass dann einer seiner Anschläge daneben ging.

Da wäre aber noch eine andere Sicht, die schon in Bibelübersetzungen aus dem 1. vorchristlichen Jahrhundert (durch Plinius den Jünger) erwähnt wird. Dort übersetzt er das Wort „Μπανάνα“ des kriechischen Urtextes mit „Erbse“, also Erbssünde; Adam und Eva sündigten, indem sie Erbsen im Weinberg des Herrn stahlen. (Echt, das hat der so übersetzt!)

Das Konzil von Trevira wolle im Jahre des Herrn 1570 kundtun und als Dogma verkünden, dass es ein Apfel war, der gestohlen wurde, und dies die erste Sünde darstellte. Da der Apfel bekanntlich nicht weit vom Stamm fällt, kontaminierte diese Sünde auch alle nachgeborenen Kinder, und sie mussten von daher möglichst schnell nach der Geburt durch die heilige Taufe von der geerbten Sünde reingewaschen werden. Deshalb lehnt die katholische Kirche auch das Herumschnippeln an den Genen und jede Form der Genmanipulation ab, denn dann könnte man ja die Erbsünde operativ entfernen, die Taufe wäre überflüssig, die Kirche ohne Steuerzahler und das Kamel von Nazareth hätte die Kreuzschmerzen umsonst ertragen und würde sich veräppelt vorkommen. Wenn das ma’ nich’ ’ne sofortige Klimakatastrophe als Strafgericht zur Folge hätte...
(kamel kann sich hier ’ne Portion Angst holen!)

Erst die ökumenische Neuübersetzung des Alten und Neuen Testamentes von 1962 fasst diese verschiedenen Lehrmeinungen zur „Erbswurstsünde“ zusammen, wodurch in den 1970er Jahren die feministische Theologie die Sichtweise von erfahrenen Hausfrauen einbringen durfte, wonach es eine Sünde ist, Erbsen ohne Wurst zu kochen...

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