Raubtür

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Raubtür, die ...

Eine der gefährlichsten und hinterhältigsten Türen die es gibt. Die Raubtür geht bevorzugt in den Abendstunden auf Beutefang. Dabei schleicht sie vorzugsweise in Rotlichtbezirken umher. Sie hatte eine feine Witterung und ein gutes Gespür für hormonell Leidende, die zu ihrer bevorzugten Kost gehören. Besonderes Merkmal ist ihre unscheinbare Erscheinung. Eher unauffällig und lautlos schlägt sie zu!

Spürt man den Luftzug im Nacken ist es oft zu spät. Die Flucht auf einen Baum oder einen hohen Mast kann das Opfer vergessen. Denn dort wo die Tür zuschlägt sind Bäume und Masten eher nicht anzutreffen.

Jährlich fordert die Unaufmerksamkeit der arglosen Opfer tausende Tote. Alleine im Großraum Wien waren im Jahre 2004 über 2000 Tote zu beklagen. Und die Tendenz ist steigend. In Deutschland und Österreich sind erste Gesetzesentwürfe in den politischen Gremien eingebracht worden, Schutztüren zu installieren, die Nachts auf Streife gehen sollen.

In der Nacht ist es neuerdings verboten sich in verlassenen Häusern aufzuhalten. Wird man alleine von einem einzigen Polizisten in einem Gebäude in der Nacht angetroffen, kann das ein hohes Bußgeld zur Folge haben.

In einigen Regionen hat man bereits mit der systematischen Ausrottung von Raubtüren begonnen. Leider ist die Fehlerquote recht hoch und werden auch gemeine Türen oft eingetreten oder anderweitig zerstört.

Witzenschaftler stellten jedoch unlängst fest, dass man auch in türenlosen Gegenden nicht vollends sicher vor Räubern ist − denn draußen teibt der finstere Raubbaum sein Unwesen...