Beweisführung

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Beweisführung, die ... (juristisch)

Die Beweisführung ist eine weibliche Erfindung, die mit dem Ziel entstanden ist, jeden Beweis, der vor Gericht gegen irgendeinen zur Entlastung vorgebracht werden könnte, in einen Beweis für die Schuld des Angeklagten zu überführen.

Erfunden wurde sie von Eva, als sie selbst dem Adam den Apfel gab und hinterher behauptete, er habe Schuld daran, dass sie nun aus dem warmen Paradies verbannt worden seien. Er hätte schließlich wissen müssen, dass es eine verbotene Frucht gewesen sei. Und außerdem habe er nicht gefragt. Warum müssen Männer auch immer alles widerspruchslos hinnehmen? So die Hauptargumente von Eva.

Dieser Grundgedanke wurde im Laufe der Zeit immer weiter verfeinert, und heute ist selbst vor Gericht die weibliche Beweisführung von den männlichen Staatsanwälten übernommen worden.

Aber nicht nur in der Rechtsprechung auch im Alltag ist es heute üblich dem Mann, selbst bei der größten Sicherheit seiner Unschuld, ihm alle Schuld per Beweisführung anzulasten. Da hat er keine Chance zu behaupten, dass das blonde Haar vom Golden Retriever des Nachbarn, oder dass der Lippenstift am Hemdkragen in Wirklichkeit von der roten Wachskreide des gemeinsamen Kindes stammt. Keine Chance. Nicht einmal ein amtliches Untersuchungsergebnis wird akzeptiert, wenn die molekularen und gaschromatografischen Tests einwandfrei die Aussage des Mannes bestätigen. Selbst Agent Gibbs vom Navy CSI mit "seiner" Abby hätte keine Chance. Denn Abby ist ja auch eine Frau ...

Schon kleine Mädchen werden dahingehend in der KiTa oder Kindergarten getrimmt, den Jungs die Schuld zu geben. Kindergärtnerinnen lassen die Mädchen morgens den Satz vorbeten: "Was nicht passt, wird passend gemacht". Jungs sind dabei nicht erwünscht. Erst durch eine Verwechselung (ein Junge wurde für ein Mädchen gehalten und durfte den Satz mitbeten) kam diese weltweite Verschwörung ans Tageslicht.


Siehe auch.png Nicht zu verwechseln mit: mathematischen Beweis