Gaumenschmaus
Der Gaumenschmaus ist eine entfernt mit dem gemeinen Schmaus verwandte Lebensform aus der Klasse der Kamelacostraca. Er wird in den Stamm der Schmausartigen eingeordnet.
Der Gaumenschmus hat sich darauf spezialisiert, sich in der Mundhöhlen von Kamelen einzunisten. Meist klebt er unbemerkt am Gaumen. Er kann sich aber auch in der Form von Zahnbelag im Mund festsetzen. Herbei läuft er aber Gefahr, Opfer der nächsten Routineuntersuchung beim Zahnarzt zu werden. Erstes Anzeichen von einem Gaumenschmaus im Mund ist eine belegte Zunge, bei Fortschreitedem Befall bilden sich oftmals auch Haare auf den Zähnen. Kamele die diese Symptomatik bei sich erkennen, sollten vielleicht nach einem Termin in der HNO-Klinik suchen. Anbei muss auch angemerkt werden, dass der Gaumenschmausbefall nicht tödlich, nur z.T. etwas lästig ist. Neben Geschmacksverlust und erhöhten Kalorienbedarf sind auch bei langwierigem Befall keine durch das Lebewesen versuchten Gesundheitsschäden bekannt.
Der Gaumenschmaus hat keine Extremitäten. Er kann sich zwar bei Bedarf in der Mundhöhle seines Wirtes fortbewegen, diese aber nicht aus eigener Kraft verlassen. Er gelangt deswegen nur durch ungeschützte Mund- und Zungenberührungen zwischen Kamelen von einem Wirt zum anderen. Gemeinhin gilt der Gaumenschmaus zwar als Parasit, jedoch wird ihm inzwischen von der Diätwissenschaft durchaus in Einzelfällen auch die Funktion eines Symbionten zugesprochen. Der Gaumenschaus reduziert nach einer gängigen Hufformel den Nährwert jeder Nahrungsaufnahme des Wirtes um zehn Prozent. Das gute für Kamele, die es sich zum Ziel gesetzt haben, ihr Gewicht zu reduzieren, ist dabei das geringe Eigengewicht des Gaumenschmauses, das nur selten höher ist als 0,02 kg.
Siehe besser nicht: lecker