Weltstromspartag
Der Weltstromspartag ist eine Errungenschaft des 21. Jahrhunderts und auch in Deutschland seit der Kernschmelze in Fukushima wirksam geworden, um auch inländische Reaktoren vor Überhitzung und einer möglichen Kernschmelze zu bewahren.
Entsprechend setzt die Regierung an Weltstromspartagen auf drastische Einsparmaßnahmen in der innerdeutschen Energieversorgung. Zu beobachten ist dies Fascinosum so zum Beispiel anhand der fehlenden Straßenbeleuchtung bei Nacht, so dass Passanten, die in der Stockfinsternis eine Straße überqueren und mit anderen Verkehrsteilnehmern kollidieren, gleichsam auch am Florieren des Gesundheitswesens beteiligt sind.
Politologen vermuten, dass unsere liebe Kannichtslerin zum Zeitpunkt dieses beschlossenen Sparpakets mit ihrem sonst so lichtlosen Blick von göttlicher Gnade übergossen war - wie sonst ließen sich aktuelle atomare Unfälle zusätzlich mit dem Wirtschaftsaufschwung von Bund, Länder und Kommunen vereinbaren?
Aber auch unsere kleine Schwulette namens Guido W. begrüßt dies Reglement durchaus: so könne er doch schließlich beim täglichen Arschfick das Licht ausschalten, ohne dass ein warmer Bruder während der Balz seine hässliche Visage in Augenschein nehmen müsse. Hosianna!
Befürworter dieser Maßnahme finden sich auch zahlreich unter den Radfahrern. Da man sich am Weltstromspartag ohnehin im Dunkel fortbewege, könne man ja auch ganz unbemerkt eine Oma laufen lassen und diese heurekabel mit dem Fahrrad ein paar Kilometer die Straße rauf und runter schleifen. Mögliche Bußgelder wegen des Fahrens ohne Licht kommen natürlich der RWE zugute, die deshalb auch ihre Atomkraftwerke aufrüsten kann, um muslimischen Kamikaze-Piloten Einhalt zu gewähren.
Summa summarum stehen die Chancen gut, dass man sich fürderhin nicht mehr um fünf Euronen mehr oder weniger bezüglich der Harzer Rollen streiten müsse. Das Sparprogramm des Bundestags sei so straff reglementiert, dass nun auch erwerbslose Bürger immerhin ein paar Euronen zusätzlich in der Brieftäsche hätten.