Fürsterzbischöfliches Palais zu Prassau

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Das Fürsterzbischöfliche Palais zu Prassau ist der Altersruhesitz der Primasse von Kalau. Die in Prassau nahe der Gemeinde Bad Humbug gelegenen Residenz wurde vom derzeitigen Bischof von Sickjoke, Monsignore Wursthelm Grummel in Auftrag gegeben. Stets den Satz "Unterm Krummstab ist gut leben" vor Augen richtete der Fürsterzbischof sein Leben stets nach der Maxime "Wer´s Kreuz hat, segnet sich zuerst" aus und wirkte dementsprechend segensreich. Seine Auftragsvergabe gab Heerscharen von Handwerkern Lohn und Brot und sicherte ihm vor allem das Wohlwollen von Arbeitsministerin Immer-Dieselbe Leyer.

Angesichts des katholutherisch-orthodoxen Armutsgebots (Mt 19,21: "(...) so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!") fiel die bauliche Ausführung gleichwohl natürlich mehr als bescheiden aus. So begnügte sich Grummel mit schlappen 280 Quadratmetern und stellte den Rest des Gebäude großzügig für ein Erzmetropolit-Anästhesisus-Museum zur Verfügung. Auch die Baukosten von 3,8 Millionen Teuro müssen als ausgesprochen sparsam bezeichnet werden.

Gleichwohl sah sich der Bischof recht bald ebenso respektlosen wie infamen Untergriffen übelmeinender Journalisten des antiklerikalen Hetzblattes DER FLEGEL ausgesetzt[1]. "Dass man nicht einsehen will, dass man vernünftig und ruhig leben will", so der Bischof, "das widere ihn an."[www.kreuz.net/article.11119.html]. Selbstverständlich ist es nicht einfach, ein pompöses Bauwerk zu erstellen, ergänzte ein Sprecher seiner Impertinenz, man habe sich an Bad Humbuger Immobilienpreise halten müssen, die derart weit vom Zentrum entfernt schon im unteren Drittel angesiedelt seien. Ausserdem müsste man die Schenkmal-Nutz-Auflagen als ebenso preistreibend berücksichtigen.