Benutzer:8-D/Was ich sonst noch kamelig finde

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Version vom 29. Dezember 2011, 21:28 Uhr von 8-D (Diskussion | Beiträge) (Diesmal: schmerzliche Entbehrungen asketischer Weltverbesserer)
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Hier ein paar Seiten, die ich ganz nützlich finde:

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Horch & Guck

      Wo bin ich?
Horch & Guck – Aktuell
Horch & Guck – Folge 3
Horch & Guck – Folge 2
Horch & Guck – Folge 1

Hier stelle ich Euch je nach Lust und Laune in unregelmäßigen Abständen ein wenig was für die Lauscher und das Aug vor.

[]
Der erfahrene Hexenküchenmeister Vegan Black Metal Chef bereitet "Tofurkey"
in seinem Höllenfeuer

Nebiges Video zeigt die Entstehung eines verdammt leckeren Festbraten vom artgerecht gehaltenen human getöteten Tofutier, stimmungsvoll zelebriert und mit besinnlicher Musik untermalt. Das möchte ich Euch schon allein aufgrund der Show nicht vorenthalten, egal ob Ihr wie ich ein Veganer Hardcore-Splatterjunkie seid oder eher harmloser Natur. Zwar ist der Weihnachtsbraten schon gegessen *seufz*, aber es naht ja noch Silvester. Gnome-face-smile.svg

Wer sich näher für die „asketischen Weltverbesserer * “ (Veganer) und ihre „schmerzlichen Entbehrungen * “ (auch „vegane Küche“ genannt) interessiert, kann hier stöbern:

* Wie ihr wahrscheinlich richtig vermutet, klingeln mir schon die Ohren von obigen Ansichten, ebenso wie von den Vorträgen, wie ungesund „das ist“, was ich „da mache“ und wie sehr „der Mensch“ Fleisch braucht und wie dogmatisch und missionarisch vegane Leute doch sind. Letzteres konnte ich paradoxer Weise nur an den mich umgebenden Nichtveganern feststellen, die diese Mantren dauernd runterrattern. (Wobei es natürlich auch genug Nichtveganer gibt, die mich mit solchem Blödsinn verschonen.)

Mir persönlich ist es völlig „Tofu“, ob ein Mensch sich entscheidet, Fleisch zu essen oder es bleiben lässt - solange er hinschaut, was er tut. Ich mag bloß kein Getue à la „Ich würde ja auch, aber…“ Verantwortung hat Jeder, ob bewusst oder nicht. Eine Freundin isst Fleisch und bezieht das von einem Hof, wo sie die Tiere kennt, die alle Namen haben und frei umherlaufen, bevor sie geschlachtet werden.

Mir persönlich sind die Zustände in der Fleischproduktion und der Massentierhaltung nicht egal und auch, dass dann sogar ein Großteil der Tiere geschlachtet wird, um letztendlich weggeworfen zu werden („Überproduktion“). Ebenso unfassbar finde ich, dass Tiere nach Fleischmasse und Schnellwachstum „designed“ werden (Hühner mit Riesenschenkeln, Schweine mit zu großem Körper sowie patentierte „Designtiere“ unterschiedlicher Arten, die unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen etc.) oder dass Tiere als Nebenprodukt "anfallen" (Hähne, die nach dem Schlüpfen in den Häcksler kommen, Kälber, die der milchproduzierenden Mutter entrissen und frühzeitig geschlachtet werden). Auch gefällt mir der Gedanke nicht, dass jemand tagtäglich für mich Tiere massakriert, während ich bloß das Ergebnis auf dem Teller sehen brauche, so als hätte das Eine mit dem Anderem nichts zu tun und als wäre es mir egal, was der Job mit demjenigen macht. Das Thema "Dürfen / sollen Menschen Tiere umbringen" an sich habe ich für mich noch nicht abgeschlossen und das kann nur ein Mensch mit sich selbst aushandeln (zumal Eskimos - äh Inuit - wahrscheinlich schlecht Sprossen züchten können…) Auf jeden Fall gibts hierzulande für mich genug andere Genüsse zu entdecken.

Zum Schluss noch ein ulkiger Spruch (den ich noch niiiie gehört habe): Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg.