Neckar

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Leuchtturm an der Neckarschleife

Der Neckar ist der süßeste Fluss Süßdeutschlands und fließt mit Ausnahme seines hessischen Zipfels exklusiv durch Baden-Württemberg, vor allem durchs Land der fleißigen württembergischen Arbeitsbienen. Die füllen den Fluss mit ihrem fleißig gesammelten Nektar, weil die schwäbischen Tüftlerbienen ihre Waben mit Werkzeug vollgestopft haben und folglich kein Platz für Honigproduktion darinnen ist. Noch bevor der Fluss bei Mannheim in den Rhein mündet, saugen die Nektar-Sauganlagen von Hirschhorn (Hessen) und Heidelberg (Baden) den Nektar aus dem Fluss. Damit verbunden ist der Aufstieg Heidelbergs und Südhessens zu einer gehobenen Wohlstandsregion Europas. Durch den Wunder-Nektar ist allein in Heidelberg die durchschnittliche Lebenserwartung von Menschen auf 111 Jahre angestiegen. Der jungen Generation wird er als Energy-Drink in Discos eingeflößt. An der Uni Heidelberg wird er ins Mensa-Essen gerührt und ruft ein Elite-Uni-Bauchgefühl der Studenten hervor. In Viernheim vermittelt der süße Saft das Gefühl das Zentrum von Rhein-Neckar zu sein, und dank Neckar-Nektar bleibt im Odenwald kein Hoden kalt. Es sind also die Leute in Süßhessen und dem Herz der Kurpfalz, die den Honig saugen aus dem Fleiß der Schwaben, welche selber zu äußerster Sparsamkeit gezwungen sind.

Mitten in Mannheim biegt der Neckar scharf links ab und mäandert ab da vertikal durch eine geheimnisvolle magentafarbene Rohrleitung. Die Flussbettverlegung quer durch die Stadt ist möglicherweise nicht natürlichen Vorgängen, sondern einem geheimen Projekt Neckar 21 des ehemaligen Landesvaterverräters Stefan Mappus geschuldet. Verantwortungsvolle Neckar-Kapitäne laden vor Erreichen dieses Flussabschnittes vorsichtshalber Porzellankisten und andere wertvolle Güter um auf die am Ufer bereitstehende Karawane stämmiger Kurpfälzer Trampeltiere


Bei Ladenburg ist die berühmte Wiese aus dem Kamellied "Bald gras' ich am Neckar". Heute ist es nur noch Kunstrasen, weil früher das Gras von neinpanischen Touristen des Nachts heimlich abgemäht und als Potenzmittel nachhause geschmuggelt wurde.

In Mannheim wird der Fluss über magentafarbene Rohrleitungen durch die Altstadt geleitet. Vermutlich dient das Neckarwasser dort der Gemächtskühlung der mächtigen Mannheimer Männer und solchen, die es werden wollen in den Mannheimer Männerheimen.