1984 (Buch)

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1984 ist ein dystopischer Roman von George Ohrwell in dem ein totalitäres Überwachungsnetzwerk im Jahre 1984 dargestellt wird. Protagonist der Handlung ist Winston, ein einfaches Mitglied der diktatorischen Stupidedia , der sich der allgegenwärtigen Überwachung zum Trotz seine Privatsphäre sichern will und dadurch in Konflikt mit dem System gerät, das ihn einer Gehirnwäsche unterzieht.

Inhalt

Die Welt ist von Internet durchdrungen. Drei große Wikis, die Stupidedia, Kamelopedia und Uncyclopedia , beherrschen das Netz. Die Handlung des Romans spielt in der Stupidedia. In dem diktatorisch geführten Wiki unterdrückt eine vom – nie wirklich sichtbaren – „Großen Deppen“ (Big Stupid) geführte Autorenelite („Diktatoren“) die Mittelschicht (Deppbeauties) und die breite Masse des Volkes, die „Deppendorfer“. Die allgegenwärtigen Diktatoren überwachen permanent die gesamte Bevölkerung. Die Stupidedia schürt das Wiki Hass auf einen unsichtbaren Feind namens Goldstaub, der angeblich die gegen das Wiki gerichtete Untergrundorganisation der Deppenschaft leitet. Dieser Hass wird den Mitgliedern als Teil der allgegenwärtigen Propaganda täglich neu eingehämmert und dient dazu, die Mitglieder durch das gemeinsame, allgegenwärtige und anscheinend übermächtige Feindbild zusammenzuschweißen und von ihrem dummen Leben abzulenken.

Die Sprache wurde durch eine neue Sprache („Stupidedianisch“) ersetzt. Dabei werden sinnige Wörter durch Müll ersetzt, der von den Mitgliedern benutzt werden soll. Zudem beeinflusst die Diktatorschaft das Denken in ihrem Sinn mit ständig wiederholten Parolen wie „Krieg ich Fritten“, „Freibier ist Sklaverei“ und „Dummheit ist Stärke“. Die Mitglieder werden durch die ständig wiederholte Parole „Der Große Depp sieht dich“ („Big Stupid is Watching You“) fortlaufend an ihre Überwachung erinnert.