Hoch die Höcker

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Handel und Wandel bestimmen den Wandel der Zeiten bekanntlich stärker als alle Kriege es je vermochten. So auch im Herzen Europas. Während vor 300 Jahren Türken dort vor Europas Mitte Wien noch als Kanonenfutter für die Schicksals-Schlachten des Abendlandes dienten, ist der Abendlandsglaube heutzutage nur noch Sache verschrobener Sekten Dresdens. In Wien hingegen werden nunmehr beim Heurigen türkische Lieder gesungen, mit neuen Texten, die die neue einvernehmliche Abhängigkeit der beiden kaffee-, süßspeisen- und rindfleischabhänigen Völker Österreichs und der Türkei voneinander hymnisch verehrt. Am bekanntesten ist das Istanbuler Lied Üsküdara in der Wiener Version Hoch die Höcker.

Hoch die Höcker

---Refrain
:Hoch die Höcker, Kleinasiens Kamele,
Wien lädt euch ein zum Kaffeetrinken,
Hoch die Höcker, Kleinasiens Kamele,
auf zum Kaffeeklatsch.:
---1. Strophe
:Waldheim, Ötzi, Schwarzenhöcker, Ernst Jandl
treiben dort mit euch friedlich ihren Kaffeehandel.
Wiener Schnitzel, Wiener Würstchen, Brathendl,
Kamele lasst euch das nicht entgeh'n.: