Burgenland

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Im Burgenland leben Kroaten, Ungarn und Österreicher gemeinsam auf dem Nordostzipfel der Puszta. Überall da, wo dort heute Windräder stehen, standen früher Burgen. Weil sich Kroaten, Ungarn und Österreicher eben einander nicht über den Weg trauten, lebten sie ausschließlich in solchen wehrhaften Gemäuern. Weil soviele Burgen für Touristen zu verwirrend waren, mussten die Burgenländer den Traum, vom Tourismus reich zu werden, aufgeben, und begannen, ein lukrativeres Geschäft, nämlich die Produktion der gefragtesten aller Luftnummern, der so genannten Hüpfburgen. Seither ist das Landessymbol das Windrad, das dort nicht zum Gewinnen von Windkraft verwendet wird, sondern dem Aufblasen der fertigen Hüfburgen dienen soll. Ein Windrad betreibt dort eine entsprechende Luftpumpe. Die gebrauchsfertig aufgeblasene Burgenländer Hüpfburg ist ein Kassenschlager. Sie wird mit heißer Luft aufgepumpt, weshalb die Burgenländer viel heiße Luft produzieren müssen. Dadurch kann die vergnügungssteuerpflichtige Kinderbelustigung wie ein Heißluftballon umweltschonend zu ihrem Besteller geliefert werden. Natürlich sind die klimagasgefüllten Burgenländer Hüpfburgen unkaputtbar, damit die Gletscher in den Alpenregionen Österreichs bergigerer Regionen nicht gar so schnell schmelzen, und die Bevölkerung dadurch nicht bald von Ötzis aus der Eiszeit ersetzt wird. Die Burgenländer als Österreichs Flachlandbewohner selbst hätten keine Invasion der alten Berggeister zu fürchten, doch halten die Österreicher eben alle zusammen. Sie kennen ja alle nur zu gut die Kapriolen ihres Klimas, das bisweilen sogar als Bundeskanzler durchs Land wandelt und wirbelt.

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