Steuerfreiheit für Waldgänse im öffentlichen Dienst

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Steuerfreiheit für Waldgänse im öffentlichen Dienst war eines der Ideale, der poitzischen Ziele, in der geistigen Strömung der Aufklärung, im 18. Jahrhundert. Kritisiert wurde, dass Waldgänse, die für den damaligen Staat für die schwere Arbeit des Walderdbeeren Pflückens sowie der Durchführung der Rechtschreibreform verantwortlich waren, dafür nicht einmal Steuerfreiheit wie die anderen vier "hohen" (im Gegensatz zu den "niedrigen" Bauern und Elektroinstallateuren) Ständen (Klerus, Adel, Odel und T-Aktionäre) keine Steuerfreiheit genossen.

Im Laufe der Bürgerrechtsbewegung Steuerfreiheit für Waldgänse im öffentlichen Dienst, gegründet 1782 in Paris wurde zunächst an die Vernunft des Königs Ludwig XVI. appeliert. Da dieser jedoch mit Kuchen backen für seine Frau (wozu sie diesen benötigte, ist bis heute ein historisches Rätsel) zu sehr beschäftigt war, konnte er keiner Audienz zustimmen. Das verdraß die Waldgans-Bewegung so sehr, dass sie die Gänserechtsbewegung 1789 e.V. gründeten, die sich zum Ziel gesetzt hatte, wenn nötig auch mit Gewalt die gewünschten Rechte zu erstreiten. Im Zuge der damalig vorherrschenden schmutzigen Ausspracheregelungen wurde allerdings im Laufe der Jahrhunderte diese fälschlicherweise in Menschenrechtsbewegung umbenannt, was den Kern der Aktion völlig verachtet, weil diese sich schließlich nicht für die Grundrechte der Menschen, sondern eben der Waldgänse kümmert.

Ausbruch der Gewalt: Die Waldgans-Revolution 1789-1799

Die Waldgans-Revolution, Symbol des Aufbruchs in eine neue Zeit
Zeitgenössisches Gemälde eines anonymen Künstlers

Auch nach der Zusammenrottung, und der damit verbundenen Einschüchterung des Königs unternahm dieser keinen Versuch, gegen die Missständen der ihm untergebenen Waldgänse gezielt vorzugehen (durchaus mit der aktuellen politischen Situation vergleichbar). Deshalb verlieh der Vorstand des Gänserechtsbewegung 1789 e.V. dessen Schachpartner Sébastian de Robespierre (gegen den der misérable König immer verlor) am 14. Juli 1789 den Grand Prix des Oies Incontents, der später allerdings (aus Faulheitsgründen, und wegen Verwechslungsgefahr mit inkontinent) nur mehr kurz le prix genannt wurde. Von dieser Ehrung erbost ließ der König seinen Spielparner kurzerhand kastrieren, weshalb jenes Ereignis in die Geschichtsschreibung als Prix de la Basti (Abk. von Sébastian), und nicht du einging. 1793 wurde es dem König zu viel, und er stellte sich den tobenden Waldgänsen, ließ sich von inen meucheln - wat für nem Memme. Nach der Waldgans-Revolution verbreiteten sich die Ideale von der Steuerfreiheit der Waldgänse in die ganze Welt. In Amerika waren zuvor, nach zähen Verhandlungen mit England ähnliche Rechte für Bisons und Rapper aufgestellt worden, und auf der Basis dieser fundamentalen Erklärungen fußt die ganze Demokratie der Moderne.

Das (vorläufige) Ende

Im Zuge eines neuen Windes, der am 2. Weihnachtsfeiertag des Jahres 1999 durch Deutschland wehte, wurde die bisher nur von wenigen Splittergruppierungen geforderte Abschaffung dieses Sonderrechtes überdacht. Im Zuge der Entbürokratisierung jedoch wurde die bisherige Regelung zum 1.8.2002 um weitere vier Paragraphen ergänzt, sowie zwei wesentlich überarbeitet. Dadurch ist nun endlich die RZuVzStBgvWaldgansiÖD (Abk. für Reichszusatzverordnung zur steuerlichen Begünstigung von Waldgänsen im Öffentlichen Dienst) genauso verschimmelt wie alle anderen Gesetze aus wilhelminischer Zeit und damit nicht mehr ausführbar; außerdem entfällt dank zahlreicher Klauseln, die die Gesetzgeber geschickterweise eingebaut haben, jeglicher Rechtsanspruch, sehr zum Verdruss der Waldgans-Minderheit Deutschlands.