Weihnachtsbaum

aus Kamelopedia, der wüsten Enzyklopädie
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Ein in voller Blütenpracht stehender Weihnachtsbaum

Weihnachtsbäume sind eine kurzlebige Arten von diversen Nadelbäume. Die ersten erscheinen ab Ende Oktober zunächst in den Geschäften und danach in den Vorgärten. Ab den ersten Advent setzt dann eine starke Vermehrung ein. Das Wohnzimmer wird von Weihnachtsbaum als Letztes erobert. Dort betreibt er aber auch seine schönsten Blüten. Während er in den Gärten nur elektrische Lämpchen hervorbringt, erscheinen in den Wohnzimmer auch Blütenformen, wie Kugeln, Lametta, Glöckchen, Strohsterne, Weihnachtsengel und Schleifen. Nach dem Dreikönigstag setzt dann das große Weihnachtsbaumsterben ein. Zuerst in den Geschäften, dann in den Wohnzimmern. Mitte Januar liegen sie verdörrt an den Straßenrändern oder auf den Komposthaufen. Einige Exemplare in den Vorgärten zeigen eine Nachblüte, die noch bis Anfang Februar anhält. Aber dann verblühen auch die letzten Weihnachtsbäume. Zu Ostern brennen einige längst verblühte Exemplare noch auf den Osterfeuern. Doch danach ist alles vorbei. Aber nicht für immer. Ein halbes Jahr später, dann fängt ihre Blütezeit wieder an.

Obwohl sie in engen Räumen viel Platz wegnehmen sind sie zur Weihnachtszeit allerseits beliebt. Allerdings schlägt die Liebe zum Baum schon kurze Zeit nach Weihnachten in Hass um. Je enger der Raum ist um so heftiger äußert sich der Hass. Besonders schlimm soll dies in Schweden sein, was dort zum Aufkommen des Knutes führte. Der Knut ist ein schrecklicher Brauch der sich sehr schnell in die ganzen Welt verbreitete. Deswegen hatte Japan schon vor einigen Jahren die Notbremse gezogen und den Weihnachtsbaum durch den Christstock ersetzt.