Kamelunder Brotmichel Einschink zu Ei: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Kamelunder Brotmichel Einschink zu Ei''' ist ein berühmter Abenteurer und [[Held]] vieler [[Sage]]n und Legenden. | '''Kamelunder Brotmichel Einschink zu Ei''' ist ein berühmter Abenteurer und [[Held]] vieler [[Sage]]n und Legenden. | ||
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| − | Als Sohn eines [[Dorf]]-[[Bäcker]]s war ihm schon früh klar, dass er sich nicht mit dem [[Backen]] kleiner [[Brötchen]] würde begnügen können. So verließ er die väterliche Backstube, um sich einem Kloster anzuschließen, wo ihm neben [[Lesen]], [[Schreiben]] und [[Latein]] von Abt [[Theo|Theo d'Orweigl zu Augen]] das Brauen | + | [[Datei:Brotmichel.jpg|thumb|200px|Kamelunder Brotmichel Einschink zu Ei: Vom Eremitendasein zur gescheiterten Existenz]]Als Sohn eines [[Dorf]]-[[Bäcker]]s war ihm schon früh klar, dass er sich nicht mit dem [[Backen]] kleiner [[Brötchen]] würde begnügen können. So verließ er die väterliche Backstube, um sich einem Kloster anzuschließen, wo ihm neben [[Lesen]], [[Schreiben]] und [[Latein]] von Abt [[Theo|Theo d'Orweigl zu Augen]] das Brauen gelehrt wurde. Sein '''''[[Schnaps|Kamelunder Kellerschnaps]]''''' wurde über[[region]]al bekannt. Als Kamelunder es bei einer koedukativen [[Bibel]]lesung mit anschließendem [[Orgie|Umtrunk]] zu doll trieb (und zwar mit Klosterschwester [[Kamelissa von Geistreich]]), fiel er jedoch bei seinen [[Glaube]]ns-[[Bruder|Brüdern]] in Ungnade und musste den [[Stift]] verlassen. |
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| − | Nun trat er als Mundschenk in die [[Dienstgrad|Dienste]] von [[Baron]] Rothwein, dem er so manche [[Fastenzeit]] versüßte. Doch dann packte Kamelunder die [[Wanderers Wehklage|Wanderlust]]: Er schloss sich dem [[Rumtreiber|Vagabundenkönig]] | + | Nun trat er als Mundschenk in die [[Dienstgrad|Dienste]] von [[Baron]] Rothwein, dem er so manche [[Fastenzeit]] versüßte. Doch dann packte Kamelunder die [[Wanderers Wehklage|Wanderlust]]: Er schloss sich dem [[Rumtreiber|Vagabundenkönig]] ''Meister Wilhelm'' an, mit dem er durch [[W]][[Eimer|eimar]], [[Frankfurt]] und [[Italien]] streifte, wo er die Bekanntschaft des venezianischen [[Handel|Händler]]s [[Marco Polo]] machte und mit ihm nach [[China]] reiste. Dort lernte er die [[Genuss|Genüsse]] des [[Tee]]trinkens kennen und brachte auf dem [[Rückwärts|Rückweg]] das erste Tee-Ei mit nach [[Europa]], welches in seiner neuen Wahlheimat [[Nürnberg]] zum [[Kommerz|Verkauf]]sschlager wurde (''[[:wiki:Nürnberger Ei|Nürnberger Ei]]'') und ihm den [[kaiser]]lichen [[Ritter]]schlag nebst Ehrentitel Einschink zu Ei einbrachte. Doch auch das führte nicht zu einem sesshafteren Leben Brotmichels. Im Gegenteil: Nachdem Kamelunder aus Nürnberg vertrieben worden war, da er dort in einem [[Lebkuchen]]haus für seinen Vater Betriebs[[spion]]age betrieben hatte, zog er mit [[Hannibal]] über die [[Alpen]] und schließlich mit dessen versprengter [[Krawallerie]] nach [[Spanien]], wo er das [[Neger|Mauren]][[Handarbeit|handwerk]] erlernte. Als [[Statistik|Statist]] in einer [[Porno]]produktion verschlug es Kamelunder nach [[Portugal|Pornogal]]. Dort lernte er [[Christoph Kamelumbus]] kennen und heuerte in dessen [[Kneipe|Pinte]] als Schankwirt an. Als Kamelumbus nach [[Südamerika|Kolumbien]] aufbrach, um dort ein Franchiseunternehmen zu gründen, segelte Kamelunder mit ihm. Dort angekommen, zog er einen florierenden Koka-Handel auf, führte [[Rum#Rumcola / Raute|Rum-Koka]] als [[Mode]][[getränk]] auf [[Jamaika]] ein und eröffnete schließlich eine [[Dealer|Ice-Deale]] in Schneeverdingen. |
==Das künstlerische Wirken== | ==Das künstlerische Wirken== | ||
| − | Nach einer [[Drogenspürhund|Drogenrazzia]] in seiner Ice-Deale | + | Nach einer [[Drogenspürhund|Drogenrazzia]] in seiner Ice-Deale musste er sich anders verdingen und begann eine [[Schlager]]sängerkarriere als ''Christian Anders'', die ihn jedoch bald zu [[Langeweile|langweilen]] begann. Der [[Musik]] sollte er dennoch eine Weile treu bleiben, und zwar als Trommler in einem Landsknechtzug des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]. Vor allem trommelte er sich dort eine Horde billiger [[Schimpfansen|Schreibkräfte]] zusammen, die für ihn den unter dem Pseudonym ''Hans-Christian Grimmighausen'' publizierten Bestseller ''Die abendlichen Teuerungen des Ungläubigen Silberzinsius Teutsch'', in die [[Tastatur]]en hackten. Darin prangerte Kamelunder den in [[schwindel]]erregende Höhen geschossenen Wehretat des Reiches an. Unehrenhaft aus dem [[Militär]]dienst entlassen, wurde Brotmichel schließlich Roadie für die avantgardistische [[Punk]]-Formation „[[Ruhdys|die Ruhdys]]“. Als diese Band an ihren Drogenexzessen zerbrach, sah der [[körper]]lich und [[geist]]ig mittlerweile völlig zerrüttete Kamelunder auf seine alten Tage keinen anderen [[Exit|Ausweg]] mehr, als seinen bereits [[wurm]]stichigen Körper an gerontophile [[Pervers]]e zu vermieten. Voller [[Verzweiflung]] nahm er sich schließlich selbst das [[Leben]] und trat hinüber in die [[Welt]] des [[Jenseits]], wo der [[Hölle|Ewige Backofen]] seine Luken für ihn öffnete. |
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Aktuelle Version vom 26. Juli 2011, 23:44 Uhr
Kamelunder Brotmichel Einschink zu Ei ist ein berühmter Abenteurer und Held vieler Sagen und Legenden.
Jugend[<small>bearbeiten</small>]
Als Sohn eines Dorf-Bäckers war ihm schon früh klar, dass er sich nicht mit dem Backen kleiner Brötchen würde begnügen können. So verließ er die väterliche Backstube, um sich einem Kloster anzuschließen, wo ihm neben Lesen, Schreiben und Latein von Abt Theo d'Orweigl zu Augen das Brauen gelehrt wurde. Sein Kamelunder Kellerschnaps wurde überregional bekannt. Als Kamelunder es bei einer koedukativen Bibellesung mit anschließendem Umtrunk zu doll trieb (und zwar mit Klosterschwester Kamelissa von Geistreich), fiel er jedoch bei seinen Glaubens-Brüdern in Ungnade und musste den Stift verlassen.
Die Wanderjahre[<small>bearbeiten</small>]
Nun trat er als Mundschenk in die Dienste von Baron Rothwein, dem er so manche Fastenzeit versüßte. Doch dann packte Kamelunder die Wanderlust: Er schloss sich dem Vagabundenkönig Meister Wilhelm an, mit dem er durch Weimar, Frankfurt und Italien streifte, wo er die Bekanntschaft des venezianischen Händlers Marco Polo machte und mit ihm nach China reiste. Dort lernte er die Genüsse des Teetrinkens kennen und brachte auf dem Rückweg das erste Tee-Ei mit nach Europa, welches in seiner neuen Wahlheimat Nürnberg zum Verkaufsschlager wurde (Nürnberger Ei) und ihm den kaiserlichen Ritterschlag nebst Ehrentitel Einschink zu Ei einbrachte. Doch auch das führte nicht zu einem sesshafteren Leben Brotmichels. Im Gegenteil: Nachdem Kamelunder aus Nürnberg vertrieben worden war, da er dort in einem Lebkuchenhaus für seinen Vater Betriebsspionage betrieben hatte, zog er mit Hannibal über die Alpen und schließlich mit dessen versprengter Krawallerie nach Spanien, wo er das Maurenhandwerk erlernte. Als Statist in einer Pornoproduktion verschlug es Kamelunder nach Pornogal. Dort lernte er Christoph Kamelumbus kennen und heuerte in dessen Pinte als Schankwirt an. Als Kamelumbus nach Kolumbien aufbrach, um dort ein Franchiseunternehmen zu gründen, segelte Kamelunder mit ihm. Dort angekommen, zog er einen florierenden Koka-Handel auf, führte Rum-Koka als Modegetränk auf Jamaika ein und eröffnete schließlich eine Ice-Deale in Schneeverdingen.
Das künstlerische Wirken[<small>bearbeiten</small>]
Nach einer Drogenrazzia in seiner Ice-Deale musste er sich anders verdingen und begann eine Schlagersängerkarriere als Christian Anders, die ihn jedoch bald zu langweilen begann. Der Musik sollte er dennoch eine Weile treu bleiben, und zwar als Trommler in einem Landsknechtzug des Dreißigjährigen Krieges. Vor allem trommelte er sich dort eine Horde billiger Schreibkräfte zusammen, die für ihn den unter dem Pseudonym Hans-Christian Grimmighausen publizierten Bestseller Die abendlichen Teuerungen des Ungläubigen Silberzinsius Teutsch, in die Tastaturen hackten. Darin prangerte Kamelunder den in schwindelerregende Höhen geschossenen Wehretat des Reiches an. Unehrenhaft aus dem Militärdienst entlassen, wurde Brotmichel schließlich Roadie für die avantgardistische Punk-Formation „die Ruhdys“. Als diese Band an ihren Drogenexzessen zerbrach, sah der körperlich und geistig mittlerweile völlig zerrüttete Kamelunder auf seine alten Tage keinen anderen Ausweg mehr, als seinen bereits wurmstichigen Körper an gerontophile Perverse zu vermieten. Voller Verzweiflung nahm er sich schließlich selbst das Leben und trat hinüber in die Welt des Jenseits, wo der Ewige Backofen seine Luken für ihn öffnete.