Hildesheim: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21. August 2011, 19:54 Uhr
Mit dem Wort Hildesheim und einem roten Fleck wird auf Landkarten jener Punkt markiert, welchen man zwecks Anbringung einer Drehachse durchbohren muss, um aus Deutschland-Karten (auf ein Brett geklebt und ausgesägt) ein funktionierendes Glücksrad zu machen.
Mit dem Wort Hildesheim bezeichnet man ebenfalls die ausgerechnet an diesem Platz befindliche Großstadt.
Einmal im Jahr findet in Hildesheim der "Große Rübenbauern-Umzug" statt. Anlässlich der vollendeten Ernte eiern die Börde-Bauern einen Tag und zwei Nächte lang durch Hildesheim und dürfen so vor den Großstädtern mit ihrer Ernte prahlen. Proteste gegen diesen Unfug werden in der Regel mit Mieterhöhung bestraft, da sich sämtliche Wohngebäude Hildesheims in Besitz eben jener Bördebauern befindet. Ein rechter Rübenbauer hat nämlich eine Ernte auf dem Feld, eine im Rübenbunker, eine auf der Bank und eine in einer Hildesheimer Immobilie.
Eine supergeniale Sehenswürdigkeit ist ein tausendjähriger Rosenstock, der ziemlich seltsame Blüten treibt. Die seltsamste Blüte ist, dass für die Besichtigung des Rosenstocks ein ganzer und ein halber Teuro (1,50T€) bezahlt werden müssen, um dann festzustellen, dass die ältesten Triebe dieser tollen Knolle aus dem Jahr 1949 stammen. Ein jeder sich als kräftig erweisender Trieb wird von den Hildesheimern Bürgern voller Lokalpatriotismus mit einem Emailleschild versehen, auf dem das Erscheinungsjahr vermerkt ist. Zweitplazierte Sehenswürdigkeit ist das krass konkret beinharte Wernerhaus. Fans aus aller Welt kommen dorthin, um sich mit echtem Bölkstoff (nur echt mit der Hildesheimer Rose auf dem Etikett) intoxiert anschliessend besser über das Ottohaus in Emden amüsieren zu können.
Die Hildesheimer sind schon seit längerem als ein eigenwilliges Völkchen bekannt. Sie haben sogar eine dem Bundesrecht übergordnete Gerichtsbarkeit. Die Höchststrafe sind dort nicht 25 Jahre Zuchthaus, sondern auf dem althistorischen Marktplatz mit beiden Beinen in einen Hildesheimer Wassereimer gestellt und dann vom Glockenspiel des Rathauses totgebimmelt zu werden. Die so Hingerichteten werden nach Vollstreckung der Strafe im Knochenhaueramtshaus zu Hackepeter verarbeitet und an die Enten auf der Innerste verfüttert.
Das Hildesheimer Freibad eignet sich ideal für Landwirtschaft, was sich belegen liesse, wenn man denn nach "Freibad Johanniswiese" googelte und sich die Homepage durchläse und zwar so weit, bis man auf entsprechenden Lapsus Passus stößt (hier unten in den letzten zwei Sätzen steht´s!).
Geschichte
Um das Jahr 800 begannen die Ur-Hildesheimer, welche mit den zeitgenössischen eng verwandt sind, damit, aus den Bäumen des Hildesheimer Waldes ein japanerfreundliches Fachwerkparadies zu erschaffen. Kaum war das nach 1000 Jahren vollendet, zerstörte ein Tausend-BoomBah-Angriff im zweiten Wurstkrieg die ganze Herrlichkeit und deshalb besuchen japanische Touristen von da ab lieber ein anderes "-heim". Um mit amerikanischen Ersatztouristen ins Geschäft zu kommen, liessen die Stadtväter ein werbewirksames "HI" auf jedes in Hildesheim zugelassene KFZ bappen. "Oh, "hi" folks, it´s so lovely to be greeted everywhere in haildeshaimy." so eine der ersten amiländer Touristinnen.
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