GroKoDeal: Unterschied zwischen den Versionen

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Beim '''GroKoDeal''' setzen einzelne Partner einer [[große Koalition|großen Koalition]] 1:1 politische [[Wahlversprechen|Forderung]]en durch, indem sie den anderen Partnern ebenfalls uneingeschränkt stattgeben, von deren besonderen Forderungen einigen zuzustimmen. Der jeweilige [[Wahl|Kandidat]] für das Amt des [[Chef|Regierungschef]]s wartet nur auf solche [[Moment]]e in [[Koalition]]sverhandlungen, um die [[Falle]] zuschnappen zu lassen und den Koalitionspartner von sich abhängig zu machen. Tierschutzverbände [[klage]]n  seit langem, dass bei solchen [[Deals]] immer eine Seite mehr oder weniger [[Kröte]]n schlucken muss. Verlierer eines [[reptil]]en großkoalitionären [[Deal]]s sind also [[Amphibien]], Gewinner sind die Großkoalitionäre, deren sonstige Beschlüsse nämlich immer nur notdürftige [[Kompromiss]]e sind,  die keiner mag
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Beim '''GroKoDeal''' setzen einzelne Partner einer [[große Koalition|großen Koalition]] 1:1 politische [[Wahlversprechen|Forderung]]en durch, indem sie den anderen Partnern ebenfalls uneingeschränkt stattgeben, von deren besonderen Forderungen einigen zuzustimmen. Der jeweilige [[Wahl|Kandidat]] für das Amt des [[Chef|Regierungschef]]s wartet nur auf solche [[Moment]]e in [[Koalition]]sverhandlungen, um die [[Falle]] zuschnappen zu lassen und den Koalitionspartner von sich abhängig zu machen. Tierschutzverbände [[klage]]n  seit langem, dass bei solchen [[Deal]]s immer eine Seite mehr oder weniger [[Kröte]]n schlucken muss. Verlierer eines [[reptil]]en großkoalitionären [[Deal]]s sind also [[Amphibien]], Gewinner sind die Großkoalitionäre, deren sonstige Beschlüsse nämlich immer nur notdürftige [[Kompromiss]]e sind,  die keiner mag
  
 
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Version vom 29. November 2013, 15:40 Uhr

Beim GroKoDeal setzen einzelne Partner einer großen Koalition 1:1 politische Forderungen durch, indem sie den anderen Partnern ebenfalls uneingeschränkt stattgeben, von deren besonderen Forderungen einigen zuzustimmen. Der jeweilige Kandidat für das Amt des Regierungschefs wartet nur auf solche Momente in Koalitionsverhandlungen, um die Falle zuschnappen zu lassen und den Koalitionspartner von sich abhängig zu machen. Tierschutzverbände klagen seit langem, dass bei solchen Deals immer eine Seite mehr oder weniger Kröten schlucken muss. Verlierer eines reptilen großkoalitionären Deals sind also Amphibien, Gewinner sind die Großkoalitionäre, deren sonstige Beschlüsse nämlich immer nur notdürftige Kompromisse sind, die keiner mag