Benutzeroberfläche: Unterschied zwischen den Versionen
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In [[Normal|DIN EN ISO 9241-110]] ist der [[Begriff]] der Benutzeroberfläche definiert als „Alle Bestandteile eines interaktiven [[System]]s (Software oder [[Hardware]]), die [[Information]]en und [[Steuer]]elemente zur Verfügung stellen, die für den Benutzer notwendig sind, um eine bestimmte [[Arbeit]]saufgabe mit dem interaktiven [[System]] zu erledigen.“ | In [[Normal|DIN EN ISO 9241-110]] ist der [[Begriff]] der Benutzeroberfläche definiert als „Alle Bestandteile eines interaktiven [[System]]s (Software oder [[Hardware]]), die [[Information]]en und [[Steuer]]elemente zur Verfügung stellen, die für den Benutzer notwendig sind, um eine bestimmte [[Arbeit]]saufgabe mit dem interaktiven [[System]] zu erledigen.“ | ||
| − | Oft wird die Benutzeroberfläche auch als „Benutzer[[schnittstelle]]“ bezeichnet, dies ist allerdings [[falsch]], denn Benutzerschnittstellen sind äusserst [[schmerz]]haft und man sollte deshalb von deren Benützung Abstand nehmen. | + | ===Irrtümer=== |
| + | Oft wird die Benutzeroberfläche auch als „Benutzer[[schnittstelle]]“ bezeichnet, dies ist allerdings [[falsch]], denn Benutzerschnittstellen sind äusserst [[schmerz]]haft und man sollte deshalb von deren Benützung Abstand nehmen. Zudem wird die Benutzeroberfläche oft fälschlich als „Userinterface“ bezeichnet. Letztere hat aber in Wirklichkeit nichts mit der Benutzeroberfläche zu tun, denn diese ist sehr oberflächlich, während das Userinterface ein ''Benutzerzwischengesicht'' ist und somit überhaupt keinen Sinn macht. | ||
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*Zeichenorientiert: Sie stellt die [[Information]]en in [[Text]]form zur Verfügung, der aus einer begrenzten [[Anzahl]] [[Zeichen]] besteht und sie kann durch Menüs, die aus Sonderzeichen zusammengesetzt sind, bedient werden. Sie ist der Vorläufer der grafischen Oberfläche. | *Zeichenorientiert: Sie stellt die [[Information]]en in [[Text]]form zur Verfügung, der aus einer begrenzten [[Anzahl]] [[Zeichen]] besteht und sie kann durch Menüs, die aus Sonderzeichen zusammengesetzt sind, bedient werden. Sie ist der Vorläufer der grafischen Oberfläche. | ||
*Grafisch: Die Darstellungen und [[Element]]e ([[Arbeitsplatz]], [[Kommunikation]], [[Müll|Papierkorb]] usw.) können unter Verwendung eines [[Maus|Zeigers]], wie eines [[Huf]]es, gesteuert werden. Dünne Umrandung markieren das Element, das gerade den Fokus des Users hat. Die Informationen können [[hardware]]mäßig oder auch [[software]]mäßig bereitgestellt werden. Zur [[Zeit]] wird der [[Auge|Sehsinn]], [[Ohr|Hörsinn]] und der [[Nase|Geruchssinn]] für die [[Kommunikation]] eingesetzt. | *Grafisch: Die Darstellungen und [[Element]]e ([[Arbeitsplatz]], [[Kommunikation]], [[Müll|Papierkorb]] usw.) können unter Verwendung eines [[Maus|Zeigers]], wie eines [[Huf]]es, gesteuert werden. Dünne Umrandung markieren das Element, das gerade den Fokus des Users hat. Die Informationen können [[hardware]]mäßig oder auch [[software]]mäßig bereitgestellt werden. Zur [[Zeit]] wird der [[Auge|Sehsinn]], [[Ohr|Hörsinn]] und der [[Nase|Geruchssinn]] für die [[Kommunikation]] eingesetzt. | ||
| − | * | + | *Taktil (engl. [[Haut|'''T'''angible]] [[User|'''U'''ser]] [[Interface|'''I'''nterface]]; Abk.: [[Rattertui|TUI]]): Dieser Ansatz erweitert die Systemfunktionalität um Elemente, die 3-[[dimension]]ale Eingabegeräte verkörpern und damit die Bedienung wesentlich erleichtern. Sie darf aber erst ab 18 [[Jahr]]en benützt werden. |
| − | *Skalierbar: Alle genannten Oberflächen sind nur begrenzt skalierbar; im [[Gegensatz]] zu den übrigen bietet die | + | *Skalierbar: Alle genannten Oberflächen sind nur begrenzt skalierbar; im [[Gegensatz]] zu den übrigen bietet die taktile Oberfläche zumindest in gewissen Bereichen doch schon enorme Möglichkeiten. |
|width="25%" style="vertical-align:top; "|{{img|Grafische Benutzeroberfläche.jpg|width =100%|title =Finger wech, die Kurven sind noch heiß!}} | |width="25%" style="vertical-align:top; "|{{img|Grafische Benutzeroberfläche.jpg|width =100%|title =Finger wech, die Kurven sind noch heiß!}} | ||
Version vom 8. Juli 2015, 16:45 Uhr
Die Benutzeroberfläche ist eine Softwarekomponente und stellt den obersten Layer dar, welcher dazu dient, das Objekt bedienbar zu machen und ist im Idealfall speziell für die Bedürfnisse der Bediener konzipiert. Die Beliebtheit einer Benutzeroberfläche hängt nicht in erster Linie vom Preis oder der Zuverlässigkeit ab, sondern insbesondere von der Handhabbarkeit und Bedienungsfreundlichkeit. Die Benutzeroberfläche sollte intuitiv, also ohne Schulung zu nutzen sein.
In DIN EN ISO 9241-110 ist der Begriff der Benutzeroberfläche definiert als „Alle Bestandteile eines interaktiven Systems (Software oder Hardware), die Informationen und Steuerelemente zur Verfügung stellen, die für den Benutzer notwendig sind, um eine bestimmte Arbeitsaufgabe mit dem interaktiven System zu erledigen.“
Irrtümer
Oft wird die Benutzeroberfläche auch als „Benutzerschnittstelle“ bezeichnet, dies ist allerdings falsch, denn Benutzerschnittstellen sind äusserst schmerzhaft und man sollte deshalb von deren Benützung Abstand nehmen. Zudem wird die Benutzeroberfläche oft fälschlich als „Userinterface“ bezeichnet. Letztere hat aber in Wirklichkeit nichts mit der Benutzeroberfläche zu tun, denn diese ist sehr oberflächlich, während das Userinterface ein Benutzerzwischengesicht ist und somit überhaupt keinen Sinn macht.
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Eine typische Zeichenorientierte Benutzeroberfläche |
ArtenJe nach Ausführung der Oberfläche wird unterschieden zwischen:
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Gut sichtbar auf der grafischen Oberfläche: Der Focus wird mit einem Rahmen angezeigt |
Siehe vielleicht: Betrübssystem | Touchscreen | Apple | Memo-Iren | Windowspedia