Wegwerfgesellschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Wegwerfgesellschaft''', ''die'' … bezeichnet eine Gesellschaft die [[nichts]] ''(mehr)'' wert ist und damit ihre Existenzberechtigung verloren hat. Klassische Wegwerfgesellschaften sind insolvente Kapital- oder Personengesellschaften, denen bereits alle Werte vollständig abhandengekommen sind. Sie sind dann nur noch in irgendwelchen [[Kamelderegister|Registern]] verzeichnet und warten auf ihre unspektakuläre Entsorgung.
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[[Bild:Teermyrrher.jpg|thumb|Hier eine GmbH, die einen Weg zum Wegwerfen vorbereitet - Griffe montieren, in handliche Stücke separieren etc. ]]'''Wegwerfgesellschaft''', ''die'' … bezeichnet eine Gesellschaft die [[nichts]] ''(mehr)'' wert ist und damit ihre Existenzberechtigung verloren hat. Klassische Wegwerfgesellschaften sind insolvente Kapital- oder Personengesellschaften, denen bereits alle Werte vollständig abhandengekommen sind. Sie sind dann nur noch in irgendwelchen [[Kamelderegister|Registern]] verzeichnet und warten auf ihre unspektakuläre Entsorgung.
  
 
=== Zur Etymologie des Namens ===
 
=== Zur Etymologie des Namens ===

Version vom 20. Januar 2008, 15:38 Uhr

Datei:Teermyrrher.jpg
Hier eine GmbH, die einen Weg zum Wegwerfen vorbereitet - Griffe montieren, in handliche Stücke separieren etc.

Wegwerfgesellschaft, die … bezeichnet eine Gesellschaft die nichts (mehr) wert ist und damit ihre Existenzberechtigung verloren hat. Klassische Wegwerfgesellschaften sind insolvente Kapital- oder Personengesellschaften, denen bereits alle Werte vollständig abhandengekommen sind. Sie sind dann nur noch in irgendwelchen Registern verzeichnet und warten auf ihre unspektakuläre Entsorgung.

Zur Etymologie des Namens

Wegwerfgesellschaften haben ihren Namen daher, dass Gesellschaften oder Teile von ihr auf den Weg geworfen bzw. auf die Strasse gesetzt werden. Man spricht auch von viazierenden oder österr. viamjazierenden sozioökonomischen Modellen/Phänomenen.

UN-Wahr hingegen ist, dass es paramilitärische Wegwerfgesellschaften gibt, die mit ganzen Wegen oder Teilen davon werfen. Zwar gibt es gedankliche Ansätze dazu, dies im Rahmen neuzeitlicher Kriegführung auch zu probieren, hat sich bislang aber nicht etablieren können und ist somit nur eine Erfindung von Ihnen, um Wegelagerer zu verunsichern und selbige an der Benutzung von Wegen zu hindern. Einzig allein Linksautonome Terroristen haben eine gewisse Erfahrung auf diesem Gebiet.

Modern(d)e Formen von Wegwerfgesellschaften

Bedingt durch den Wertewandel, wird dieser Begriff auch zunehmend auf die Ansammlung von Personen und/oder gesellschaftlicher Haupt- und Randgruppen angewendet, denen aus unterschiedlichen Gründen auch die Werthaltigkeit abhandengekommen ist – hier sei angemerkt, dass innere Werte nach derzeitigem Verständnis nicht bewertbar sind, weil diese keinen Nutzen in harter Währung bringen. Damit soll dargelegt werden, dass man sich auch vom diesem Wohlstandsmüll und überschüssigen Humankapital trennen möchte. So fallen jedes Jahr wieder Millionen von Wesen nach Abschluss der alljährlichen Volksausbeute aus den Arbeitsprozessen heraus und machen sich als Rentnerschwemme bemerkbar. SIE bilden den neuen Nukleus der besagten wegzuwerfenden Gesellschaften. Aus populistischen Gründen werden allerdings im selben Atemzug auch die Hartz IV-Empänger, die Pisa-Günstlinge und zur Arrondierung natürlich auch Schwule, Ausländer und sonstwie Aussätzige in Wegwerfgesellschaften kategorisiert, derer man sich lieber früher als später entledigen möchte.

Wie beim konventionellen Müll auch, kommt es immer wieder zu hitzigen Entsorgungsdebatten. Der Platz für den Müll wird knapp, die Kosten für die Entsorgung explodieren und in der Zwischenzeit vergären die Wegwerfgesellschaften zu sozialem Sprengstoff. Witzenschaftler aller Herren Länder machen sich derzeit intensivst Gedanken darum, wie diese Gesellschaften nutzbringend recycelt werden oder anderweitig gewinnträchtig verwurstet werden können.

Siehe auch.png Siehe vielleicht:  UN-Wort | Agenda 2010 | Krankheitsreform | Abschreibung | Leidkultur