Heiland: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Auswirkungen 'post mortem' === | === Auswirkungen 'post mortem' === | ||
| − | Die verbleibenden Anhänger gründen darauf eine [[Gemeinschaft]], die sich die gepredigten Worte auf die Brust schreibt und sie gegen jeden Widerstand durchzusetzen versucht. Sie bestimmen einen aus ihrer Reihe als | + | Die verbleibenden Anhänger gründen darauf eine [[Gemeinschaft]], die sich die gepredigten Worte auf die Brust schreibt und sie gegen jeden Widerstand durchzusetzen versucht. Sie bestimmen einen aus ihrer [[Reihe]] als „würdigen Nachfolger“, der daraufhin wiederum eine [[Religion]], ein Heiliges Buch, die Unfehlbarkeit seiner Worte und Taten etc. etc. ins Leben ruft. Die Worte des Heilands werden „post mortem“ aufrecht erhalten, aber im Bedarfsfall angepasst, verändert, umgekehrt oder korrumpiert. |
Version vom 7. März 2008, 16:03 Uhr
Ein Heiland ist eine mythische Gestalt, die insbesondere in religiösen Kreisen großen Zuspruch findet. Ein Heiland tritt immer dann auf, wenn die Welt gerade ihren annehmbar schlimmsten Wandel vollzieht. Ein Heiland ist eine von den Göttern bzw. von Gott ausgewählte Person, welche fortan die unangenehme Aufgabe zuteil wird, die Welt von ihrer Schlechtigkeit, Sündhaftigkeit usw. usw. zu unterrichten.
Typischer Werdegang
Aufwuchs
Ein Heiland wird immer in einer völlig verarmten Familie hineingeboren. Ihm umgeben Armut, Hunger und Elend sowie die daraus resultierende Verwahrlosung, gesetzesuntreue und Zuflucht in Alkoholismus, Unehrlichkeit, etc. etc. der Kamele. Diese Prägungen hinterlassen somit bei ihm ein typisches Bild einer Gesellschaft, mit dem er für seine späteren Predigten, Reden und Überzeugungsfeldzüge das nötige Rüstzeug besitzt.
Wirken
Nachfolgend gibt sich ein Heiland als solcher gegenüber seinen Nächsten zu erkennen. Für gewöhnlich ungläubig beäugt, beginnt er dann seinen Glaubensfeldzug. Sobald das eigene Umfeld überzeugt ist, besitzt der Heiland den nötigen Schneid, um sich nun der Welt zu stellen. Seine Pfade werden nicht mehr alleine beschritten. Er geht sie gemeinsam mit unzähligen Anhängern. Diese Anhänger haben die Funktion, weitere Anhänger anzuwerben, damit diese die Worte des Heilands weiter verbreiten etc. etc. . Dabei vernachlässigen sie ihre eigenen Aufgaben, Haus und Hof, sowie das alltägliche Wirken, mit diesen neuen Erkenntnissen wegen „der Sache“, und folgen ihrem neuen Herren.
Finales Wirken und Ableben
Jeder Werdegang eines Heilands hat sein Finale, der Showdown religiöser Prägung. Dieses Finale ist meist dadurch geprägt, dass sich die Gegner dieser neuen, Menschen gerechten und freien Ordnung entgegenstellen und die Reihen des Heilands gewaltig aufmischen, wobei sie diese dazu zwingen gewisse „Ausnahmen“ bezüglich Nächstenliebe, Gerechtigkeit etc. gegenüber ihren Gegnern zu machen. Infolge dieser Auseinandersetzung wird der Heiland ermordet, erschlagen, verschleppt oder er verschwindet einfach aus nicht erklärbaren Gründen. Man wird im Späteren behaupten, Gott, bzw. die Götter selbst haben oder hätten ihn zu sich herauf berufen, da seine Aufgabe nun erledigt sei.
Auswirkungen 'post mortem'
Die verbleibenden Anhänger gründen darauf eine Gemeinschaft, die sich die gepredigten Worte auf die Brust schreibt und sie gegen jeden Widerstand durchzusetzen versucht. Sie bestimmen einen aus ihrer Reihe als „würdigen Nachfolger“, der daraufhin wiederum eine Religion, ein Heiliges Buch, die Unfehlbarkeit seiner Worte und Taten etc. etc. ins Leben ruft. Die Worte des Heilands werden „post mortem“ aufrecht erhalten, aber im Bedarfsfall angepasst, verändert, umgekehrt oder korrumpiert.
Siehe auch: Erlöser, Messias, Kamel von Nazareth, Gegenheiland
Siehe vielleicht: Loddamaddeus
Nicht zu verwechseln mit:
- Das Heiland ist ein Land, dessen Einwohner sich ständig im Zustand des Hei befinden. Nicht zu verwechseln mit Hailand.
Siehe auch: Holland | Landei - Der Heiland vom Eiland. Es kann nur einen geben und der löst die Ösen ganz anders.
Besuche bitte auch: Erlenösen - Die Highlander. Die sind hier völlig deplatziert …
Dann geh' doch direkt zu: Nichts