Paraguay
Paraguay ist großes Land einer kleinen, sich von Paranüssen ernährenden Herde von Guanakos, einer der beiden indigenen Camélido-Arten des südlichen Südamerika. Diese kleinen Kamele mööeppen vornehm auf Guanakösisch, und in Paraguay sprechen sie Guarani, die Großkatzensprache, deren Buchstaben Grundlage der Fellzeichnung von Jaguaren sind. Diese paraguayanischen Wildkatzen tätowieren sich nämlich ihr Familienstammbuch in die Haut. Die kleinen Guanakokamele pflegen ihr schönes Fell nicht so zu verunzieren, und plegen sich Fremden vorzustellen durch auswendiges Rezitieren ihres Familienstammbuches, wobei man oft, vor allem als unangenehmer Zeitgenosse, mit ihrer feuchten Aussprache Bekanntschaft macht.
Paraguayaner wird nur, wer aus einem Paragu-Ei geschlüpft ist, also aus einem in Paraguay gelegten oder dort verlorenen Kamelei. Den Guanakos von Paraguay sagt man nach, sie seien anders als die anderen, weshalb das Land gelegentlich als Paragay verspottet wird. Der dieser Sage folgend gern bei ebay gekaufte Papagay aus Paraguay ist aber eine Fälschung aus Deutschland, ein bunt angemalter Bundesadler.
Überhaupt gilt Alles in Paraguay paranormal, oder vielmehr paragayl wie dort der Volksmund sagt. Paraguay gehört zu Lateinamerika und gehört daher zum Römischen Reich, dem ja bekanntlich alle Landstriche zugerechnet werden, in denen Latein gemööeppt wird. Außerhalb Paraguays finden Paraguayaner meist als Torwart Verwendung, wegen ihrer gaylen Paraden, deren Mortalität aber sehr hoch ist wegen ihrer Neigung zur Ballabwehr per Salto mortale.