Atoll von Kalau: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine erste Besiedlung des Atolls ist in der Zeit [[Bebraham der Bärtige|Bebrahams des Bärtigen]] nachzuweisen, aber so sicher ist das nun auch wieder nicht. Heute ist Kalau eine [[konventionelle Bürokratie]]. Staatsoberhaupt ist seine Insuffizienz Erzherzog [[Zettbraham der Letzte]], Regierungschef Kanzler Dr. [[Karl-August von Albern und Sparwitz]]. Das Amt des Parlamentspräsidenten bekleidet derzeit [[Heinz-Albert Dumrum]]. Überlegungen zur Einführung der [[Anarchie]] als bester Staatsform wurden bislang in Ermangelung eines geeigneten Anarchen stets verworfen.
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Eine erste Besiedlung des Atolls lässt sich für die Zeit [[Bebraham der Bärtige|Bebrahams des Bärtigen]] nachweisen, aber so sicher ist das nun auch wieder nicht. Heute ist Kalau eine [[konventionelle Bürokratie]], an deren Spitze als Staatsoberhaupt seine Insuffizienz Erzherzog [[Zettbraham der Letzte]] steht. Das Amt des Regierungschefs bekleidet derzeit Staatskanzler Dr. [[Karl-August von Albern und Sparwitz]], das des Parlamentspräsidenten [[Heinz-Albert Dumrum]]. Überlegungen zur Einführung der [[Anarchie]] als bester Staatsform wurden bislang in Ermangelung eines geeigneten Anarchen stets verworfen.
  
 
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Version vom 20. April 2007, 22:00 Uhr

Das Atoll von Kalau ist eine Inselgruppe am Rande des Kindischen Ozeans und gilt als Urheimat der Kamele.

Landesnatur

Kalau ist für seine reichhaltige Flora und Fauna bekannt: So leben etwa in den Wäldern nördlich der Hauptstadt Sickjoke noch heute zahlreiche Mamageien, Maulaffen, B-Meisen und anderes Geziefer, gelegentlich soll sogar ein Kugelschreibär gesichtet worden sein; in den Buchten rund um das Atoll wimmelt es vor Kredithaien. Daneben gibt es einen zoologischen Garten, der aber von Jaguar bis Nerz geschlossen hat. In den städtischen Parkanlagen lassen sich prima Zeitungsenten füttern.

Geschichte und Politik

Eine erste Besiedlung des Atolls lässt sich für die Zeit Bebrahams des Bärtigen nachweisen, aber so sicher ist das nun auch wieder nicht. Heute ist Kalau eine konventionelle Bürokratie, an deren Spitze als Staatsoberhaupt seine Insuffizienz Erzherzog Zettbraham der Letzte steht. Das Amt des Regierungschefs bekleidet derzeit Staatskanzler Dr. Karl-August von Albern und Sparwitz, das des Parlamentspräsidenten Heinz-Albert Dumrum. Überlegungen zur Einführung der Anarchie als bester Staatsform wurden bislang in Ermangelung eines geeigneten Anarchen stets verworfen.

Bevölkerung

Die Bewohner des Inselreichs, auch Kalauer genannt, wohnen meist in Miezhäusern und verspachteln vorzugsweise aus dem Ätzgebirge importiertes Gänsefleisch. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die ägyptische Zigarettenmarke Nagib bzw. die niederländische Van Anderen. Zum Leben hat der Kalauer im Allgemeinen eine eher locker-unverkrampfte Beziehung; vieles cannabis-chen länger dauern. Oft wird es dem Fremden passieren, dass trotz vereinbarten Termins Kanada ist. Dafür zeichnen sich die Bewohner allezeit durch tadellos wirsches und flätiges Benehmen aus. Auch gelten sie als in besonderem Maße gastfreundlich ("Wahnsinn schon in Unsinn Garten ...?").

Als entspannt-resignativ kann auch das Verhältnis des Kalauers zur Politik gelten ("Macht doch da Ohm Watt ihr Volt!"); höchst selten entfährt ihm mal ein "Das darf ja wohl nicht Warstein". Im Übrigen genügt meist ein energisches "Geschweige denn!" des Erzherzogs oder Kanzlers, um jegliche Opposition zum Verstummen zu bringen. Im Kontakt mit einem Kalauer sollte es unbedingt vermieden werden, das Gespräch auf Kunst zu bringen oder zu sagen, dass man etwas hasse. Berüchtigt sind nämlich die berühmten Apropos-Repliken "Hasse ma 'nen Euro für mich" oder gar "Kun'st ma ned an Hunderter leih'n".

Wirtschaft

Die Ökonomie Kalaus beruht seither in starkem Maße auf Misswirtschaft und Inzucht. Daneben konnten sich im Laufe der Zeit zahlreiche Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe etablieren, so etwa Beutelschneider, Schwarzmaler, Ränkeschmiede und Geldwäschereien. Auch der Kuhhandel erfreut sich derzeit eines erheblichen Aufschwungs. Zurückgegangen ist dagegen der Bergbau, wofür nicht zuletzt die zahlreichen Zechprellereien verantwortlich gemacht werden. Wegen der liberalen Verkehrsregeln gilt Kalau als Steuerparadies.

Justiz

Die Kriminalitätsrate in Kalau ist eine der niedrigsten der Welt. Hin und wieder wird wegen Jagdwildereivergehen ermittelt, wenn etwa jemand einen Bock geschossen haben soll. Da die Verdächtigen aber in der Regel ohne Gewähr angetroffen wurden, müssen die Verfahren meist eingestellt werden. Auch Tagediebe geraten mitunter ins Visier der Justiz. Unlängst stand ein gewisser Müßig vor Gericht, weil er die Zeit totgeschlagen hat. Er wurde zu zwanzig Jahren Ekelhaft verurteilt, die er nun in Gesellschaft einiger Dutzend Kakerlaken absitzen muss. Die bisweilen in der Nähe des Untersuchungsgefängnisses deutlich vernehmbaren Schmerzensschreie sind darauf zurückzuführen, dass dort wieder einmal Lügen gestraft werden.

Bildungswesen

In den Schulen des Atolls leeren die Leerer das Alphabet nur bis zum "J". Von Seiten des Kultusministeriums wird dies damit gerechtfertigt, dass "dann ja das K lauert". Gleichwohl gibt es in Kalau sogar eine Universität, die eine reichhaltige Auswahl von Leerveranstaltungen anbietet. Berühmt geworden ist etwa die Fakultät für Marodistik und Zerrüttungswissenschaften. Dank der sprichwörtlichen Gutmütigkeit der Professoren wird ab und an auch ein Examen bestanden ("Was Sie bisher geliefert haben, hört sich ja recht Tristan und Isolde Sie eigentlich durchfallen lassen ..."). Doktortitel werden freilich eher selten vergeben, und wenn dann allenfalls humoris causa (h.c.). Nicht unerwähnt bleiben soll schließlich die Akademie für Dichtkunst, die für die Qualitätssicherung im Installateurhandwerk Sorge trägt.


Siehe auch.png Siehe besser nicht:  K. Lau, Karl Auer und wie die alle heißen