7. Mai — Endlich handelt die Regierung.
Verbotanien. Unzählige Amokläufe von Gotcha- und Paintballspielern hatte es in den vergangenen Wochen wieder gegeben. Nun ist es soweit, es wird verboten, das Töten zu simulieren. Also wenn schon dann auch richtig, oder wie? Laserschwerter wurde ebenfalls verboten, wenn das mal nicht eine Rache der Yeti-Ritter nach sich zieht. Mit dabei, bei der großen Prohibition ist natürlich wieder Wolfgang Schräuble, wie immer, was er nicht verbietet, dass ist schon verboten, außer das Verbieten, das wollte er noch nicht verbieten, sondern nur gebieten. Ferner wird es auch regelmäßige Kontrollen bei Kamelen zu Hause geben, um zu prüfen ob diese nicht doch gefährlich Waffen besitzen, wie z.B. Faule Eier, Faule Tomaten oder Farbbeutel, in diesem Zusammen verbot man präventiv auch gleich noch die Teebeutel. Zuwiderhandlungen werden mit Strafen von bis zu fünftausend Liegestützen bestraft (und das für Kamele ein echt harte Strafe). Schwere Waffen, wie Pflastersteine oder Tafelmesser müssen zukünftig besonders gesichert werden. Schusswaffeln dürfen nur noch haushaltsüblichen Mengen in speziellen Waffelschränken gelagert werden und auch nur wenn sie das Sicherheitssiegel Bio bzw. Biometrisch tragen. Auf dem Index landete unverständlicher Weise auch der Artikel Stupidedia vs Kamelopedia, obwohl er als Realdokumentation das Töten gar nicht simuliert, dennoch schnell mal reinschauen, bevor er verboten wird. Wer schon länger plant, seinen Nachbarn heimlich und hinterhältig mit Wattebäuschchen zu bewerfen, der sollte dies auf keinen Fall mehr nach dem Ende des Monats Mai tun. Teuer wird es im Übrigen auch für Eltern, deren Kinder Cowboy und Indianer in der traditionellen Art und Weise spielen. Löblich ist es hingegen, das Cowboy und Indianerspiel so einzusetzen, dass es zur Förderung der Toleranz für kulturelle Unterschiede beiträgt, aber immer nur friedlich die Cannabispfeife zu rauchen, könnte auf Dauer für die Kinder auch etwas langweilig werden.
6. Mai — Hufball: Das Ende des herumge ers
Wolfskirchen. Nun ist es endlich raus, Kamelix Mager verlässt zum Ende der Regenezeit tatsächlich die Werwölfe in Richtung Schakale. Sein HW (Herdenwagen) Wolf wurde bereits beschlagnahmt. Das ist aber nicht schlimm, denn die Schakale haben hervorragende Connections nach Osteuropa und so wurde ihm bereits ein Lama aus Togliatti zur Verfügung gestellt. Ferner erhielt er auch eine Gasflatrate für umsonst. Wir wünschen viel Erfolg und gute Nerven Kamelix bei Sahra 04! Du wirst beides brauchen.
5. Mai — Gerüchteküche!
Das neue Konzept, der neue Opel Light. Osnabrück. Kürzlich war verkündet worden, dass ein anonymer Autoklauer von einer Stiefelförmigen Halbinsel wohl Interesse an Opel haben soll. Geheimen, nur der Kamelopedia zur Verfügung stehenden Informationen zu Folge, wurde jetzt von diesem nicht nur daran gearbeitet vier, statt drei Werke zu erhlalten, sondern steht wohl auch noch ein Einstieg beim Autohersteller bzw. Cabriospezialisten Kamelmann aus Osnabrück ummittelbar bevor. Ein neues Konzept bzw. ein neuer Protyp macht dies möglich und dank unseres Redakteurs Papa Ratzi können wir auch schon ein Foto präsentieren.
4. Mai — Pleitegeier aller Herden vereinig euch!
Kairo. Die ägyptische Hauptstadt erhält heute hohen Besuch aus Eur-Opa. Ein noch grüner schwarzer Wirtschaftminister steht hier allein gegen die Mafia. Zuvor hatte diese schon die ehemals norddeutsche Fahrzeugmanufaktur Kornkreisler annektiert, sucht nun aber weitere Fahrzeuge. Die Frage des Grundes für das Interesse an ägyptischen Autos ist zwar noch nicht endgültig geklärt, aber scheint man in den Reihen der Mafia wohl zu glauben, im Rahmen der Globalisierung auf Kraftfahrzeuge setzten zu müssen, die auch eine Landesgrenze überqueren können, ohne auseinander zufallen. Es könnte auch sein, dass man beabsichtigt über den Kauf die ägyptische Staatsangehörigkeit zu erlangen und diese nutzen möchte, um eine Abwrackprämie für die eigenen Vehikel zu beantragen.
2. Mai — Unzählige Bedrohungen
BRDigung: Vielfältige Bedrohungen gefährden das gesamte System. Die Schweinegrippe mutiert weiter und befällt jetzt nicht mehr nur Zweibeiner, nein auch die Wirtschaft wird mehr und mehr infiziert. Die mutierte Version heißt jetzt Wirtschaftsschweinegrippe und kann scheinbar auch von Wirtschaft zu Wirtschaft übertragen werden. Die Kneipiers sind macht- und ratlos, auch hier muss die Regierung mit Geldspritzen und desinfizierenden Rettungspaketen entschieden zugreifen. Damit potenziert sich die Wirtschaftskrise.
Dessen nicht genug, die virtuelle Welt beklagt jüngst eine Irrelevanteninvasion. Die weltweit vernetzten Blockwarte der Wissenswüste sind hoch alarmiert und kommen mit der Liquidation dieser Dickhäuter nicht mehr nach. Oder ist das nur vorgetäuscht? Geht es um die Machtübernahme oder stille Unterwanderung? Lesen Sie mehr zu diesem Krisenszenario unter Löschen … Löschen … Löschen … Löschen … >>>.
1. Mai — ???
>>> Keine Berichte … Redaktion wg. Randale sicherheitshalber verbarrikadiert. <<<
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