Kamelopedia:Empfehlungen des Tages
2011-08-05 – Märkte verunsichert!
2014-10-28 – RFID-Chip per Impfspritze
Die Weltgesundheitsorganisation plant, im Zuge der Ebolaimpfungen allen Zu-Impfenden einen RFID-Chip zu implantieren. Hierzu wird die Impfung mittels einer extradicken Pferdekanüle ausgeführt, durch welche der Chip bequem hindurchflutschen kann. Da das Serum mit dem Chip intramuskulär gespritzt wird, kann der Chip später nicht mehr entfernt werden, ohne den Patienten im wahrsten Sinne des Wortes zu zerschnetzeln.
Durch die groß angelegte Impfaktion erhält erstmals jeder Mensch auf diesem Planeten seine persönliche IPv6-Adresse. Bei Bürgern der ehemaligen DDR wird die alte zwölfstellige DDR-Personenkennzahl BCD-kodiert im Interface-Teil der IPv6-Adresse weitereverwendet. Anders als bei einer Mac-Adresse wird dabei aber nicht „fffe“ eingeschoben, sondern „6464“ für „dd“, die historische DDR-TLD. Auch Angela Merkel hat sich bereits impfen lassen und kann nun auf Google Maps in Echtzeit verfolgt werden.
Doch nicht jeder möchte sich mit dem RFID-Implantat abspritzen lassen. So baut sich insbesondere in Westdeutschland bereits eine breite Front der Impfunwilligen auf, die ihre Kinder lieber auf Ebolapartys schicken. Objektiv betrachtet ist eine Impfung auch gar nicht nötig, da an Ebloa bisher weniger Menschen gestorben sind als an der ominösen Schweinegrippe im Jahre des Herren 2009. Folglich besteht an sich auch kein Bedarf für eine erneute Panikmache. Die Pharmaindustrie nutzt hier das Sicherheitsbedürfnis des Bürgers schamlos aus. Auch muss die genetische Veranlagung betrachtet werden. So trat das Ebolavirus bisher vor allem bei Menschen der negriden Großrasse auf, während noch kein einziger Fall von Ebola bei der nordisch-fälischen Rasse, zu der auch Helmut Kohl gehört, bekannt geworden ist.2021-07-12 – Armin Laschet und seine Politik des ruhigen Arsches
20 Jahre ist es nun schon her, seit Gerhard Schröder seine Politik der ruhigen Hand proklamierte. Nun schickt sich Armin Laschet an, es ihm gleich zu tun. In zahllosen, walkampflähmenden Talkshows wird er nicht müde, seine "Politik des ruhigen Arsches" zu proklamieren:
Bloß nicht zu viel bewegen, bloß nicht aufstehen, bloß nicht auffallen und bloß keine Bücher veröffentlichen. Das Gebot der Stunde heißt Sitzfleisch trainieren. Die Steuern bleiben wie sie sind, denn anheben wäre schlecht und senken wäre auch schlecht. Umweltschutz ist jetzt natürlich ganz doll Mode, deswegen machen wir so schnell wie möglich - in 25 Jahren oder so. Corona ist auch so ein mega wichtiges Thema, da machen wir am besten auch erstmal nichts, denn Lockerungen sind mindestens so riskant wie Einschränkungen. Ach ja, bei der Landwirtschaft, da kommen ja demnächst viele neue EU-Vorschriften, also lassen wir die Fördertöpfe am besten so wie sie sind damit die Bauern nicht so viel umdenken brauchen.
Auf das Thema E-Mobilität angesprochen, muss Laschet kurz überlegen: "Ja, also E-Autos, die sind wirklich toll. Fast so toll wie die dicken Brummbrummtöfftöff mit denen ich immer rumfahre. Nur ein bissle teuer sind die Dinger, also die E-Autos meine ich. Aber dafür gibts ja Fördermittel und die lassen wir denn auch gleich mal noch ein paar Jahre so wie sie sind."
Wo wir gerade beim Thema Elektrizität sind: Die Strompreise in Deutschland steigen immer weiter. Wäre es nicht endlich an der Zeit, die Industrie stärker an den Kosten der Energiewende zu beteiligen? Laschet: "Ja also wissen Sie, es wird mir ja hier und da nachgesagt, ich würde Veränderungen scheuen. Doch sehen Sie, Preisanpassungen sind einem freien Markt doch völlig normal. Die Energiewende bringt schon mehr als genug Veränderungen mit sich, die ich auch völlig mittrage. Darum wäre es auch übertrieben, hier durch zusätzliche Gesetzesänderungen einzugreifen."
(Stimme aus dem Hintergrund) "Hey Armin, hast du meinen Teflon-Topf gesehen?" - Laschet lächelt verlegen in die Kamera: "Nein tut mir leid, Angela, ich glaub der war alle!"Bad Bank
Bad Bank das ist ein neuer, von der Regierung geschaffener, bis dato völlig geheimer Kurort für überstrapazierte Manager aus der Bankenszene, die vom negativen Cash Flow nahezu weg gespült worden wären. Hier bekommen die fast schon entgeisterten Banker die so bitter benötigte Verschnaufpause und psychologische Betreuung. Außerdem werden diese beharrlichen Wertschöpfer, als Privatversicherte mit frischen LuftAktien behandelt. Weitab von schwierigen Anlegern und anderen zum Selbstmord reizenden wilden Wassern der Finanzströme sind SIE hier völlig geschützt. Vater Staat hat prompt reagiert und unserer Finanzelite einen Ruhepol geschaffen, der fein säuberlich mit weichstem Wertpapier und kuscheligsten Banknoten ausgepolstert ist. Trotz der sich wiederholenden Schwindelanfälle wird hier kein Banker mehr hart aufschlagen und das Volk fiebert stark mit ihnen – wie könnte es anders sein. Erholung der gestressten Banker verspricht auch ein aus einer Geldquelle gespeistes Geldbad. Es ist überdacht und beheizt, so dass selbst bei widrigster Witterung ein gehöriger Überschuss an Glückshormonen erwirtschaftet werden kann.
Behandlungsangebote
Die meisten von Ihnen leiden unter schweren posttraumatischen Störungen, die sie sich während eines Bankenzusammenbruchs oder Beinahezusammenbruchs zugezogen haben. Nach der initialen Rekonvaleszenz werden im Rahmen heiterer Bewegungstherapien kleine Spielchen gemacht, die die Mobilität dieser Klientel verbessern soll. Besonderer Beliebtheit erfreut sich hier der Rettungspaketweitwurf und das Rettungspaket(emp)fangen. Die meist bewegungsstarr eingelieferten Manager werden so recht schnell wieder mobil. Für diejenigen, denen das Tempo doch etwas zu heftig ist, stehen fast überall Parkbänke Parkbanken für ein kleines Nickerchen zur Verfügung. Volksbanken werden hier weitgehend gemieden, da wegen der schwächlichen Rückenlehnen eine große Rückfallgefahr besteht.
Nachsorge
Ist erst einmal die Beweglichkeit der Finanzjongleure wiederhergestellt, kümmert man sich auch sogleich um die geistige Genesung der immer noch an purer Verzweiflung leidenden Hochfinanzakrobaten. Der zur Zeit beliebteste und meistbesuchte Kurs in Bad Bank ist: „Wie verzock ich einen Euro?”, für diese Menschen fast ein Ding der Unmöglichkeit, da sie bislang unter der Bürde litten, nur 10-stellige Beträge verzocken zu können. Zur Erreichung dieses Zieles geht in der Regel eine psychologisch geschulte Pflegekraft mit den Probanden durch den Ort, wo diese nun unter Anleitung lernen, sich ein Eis für einen Euro zu kaufen oder auch schon mal im Supermarkt für den gleichen Betrag eine Tüte Gummibärchen zu erstehen. Dies stärkt ungemein schnell die soziale Kompetenz der Teilnehmer. So werden diese Pflegefälle mehr oder minder in einem angemessenem Zeitraum in ein normales Leben integriert, ein Zustand den sie außerhalb ihrer Elfenbeintürme erstmals erleben dürfen.
Massiver Ausbau der Erholungslandschaft angekündigt
Inzwischen erweist sich Bad Bank als die Erfolgsstory schlechthin. So berichtet der Spiegel ohne Leine an dieser Stelle über den geplanten dramatischen Ausbau dieser Erholungslandschaft. Dies nicht zuletzt, um den Eindruck eines Internierungslagers zu vermeiden und den finanziellen Bezug zum Volk nicht zu verlieren, ohne das die ganze Sache gar nicht machbar wäre. So soll das bestehende Bad Bank nicht nur mittels einer gigantischen Steinbrück mit dem näheren Umland verbunden werden, nein nahezu jedes Bundesland soll einen gleichartigen Kurort mit ähnlichen Erweiterungsmöglichkeiten erhalten. Damit steigt die Chance für den Normalverbraucher, wenn auch ungewollt, demnächst inmitten einer solchen Wellnesslandschaft wohnen zu dürfen. Insgesamt, so wird spekuliert, könnten auf diesem Umweg doch noch die seit der Wende vermissten „Blühenden Landschaften” für jedermann zur Realität werden. Bis es allerdings soweit ist, besteht gleichwohl die Gefahr, dass sich die kleinen Kamele, die für die Herrichtung dieser Heileinrichtungen herhalten müssen, sich dabei das Kreuz brechen oder unter der Steinbrück zu liegen kommen. Ob sie hernach mit derartigen Frakturen noch in der Lage sind, diese Einrichtungen zu genießen, muss wohl im Einzelfall beurteilt werden. Generell sollte man deshalb die Schaffung solcher Rekonvaleszenzzentren für unsere geschassten Volks(auf)opferer nicht in Frage stellen. Aus verständlichen Gründen wird die Ausweitung dieses Programms von den bisher nur von Diäten lebenden Volksvertretern stark forciert. Erhoffen doch auch sie sich aus verständlichen Gründen noch die Fettlebe nach den kargen Zeiten im Bundestag. Insoweit können wir mit Fug und Recht von einer Win(dows)-Win(dows)-Situation sprechen … wenigstens bis zum absehbaren Systemabsturz.
Organisation
Durch Gründung eines Founds werden die notleidenden Banken Europas konzentriert. Auf dem Gründungskongress wurde sich auf den englischen Namen Not Found geeinigt, obwohl gerade die griechischen Banken starke Bedenken dagegen äußerten. In Griechenland hat dieser Name seit der Suche nach Investoren eine ganz andere Bedeutung. Jedoch hat die Bundeskanzlerin nach Absprache mit ihrem Kanzleramtsminister und mit konkreter Hilfe des Finanzministers diese Suche beendet.